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Auf der Insel Muhu und Saaremaa Estland

Estland, unser 1. Ziel haben wir am 1.06. erreicht. In Virtsu, im Westen Estlands, fuhren wir am Donnerstagabend noch mit der Fähre rüber zu den Inseln Muhu und Saaremaa, die wir dann 4 Tage erkundeten.

Wir starteten auf Muhu in N-Richtung an die Küstenstraße (Schotterpiste) zur „Steilküste“ von Üügu Pank“

und dann zurück zum Örtchen Liiva, wo wir gleich mal Fisch und leckeres Roggenbrot einkauften.

 

In Koguve besichtigten wir das Freilichtmuseum und erfuhren vom Leben der Bewohner der Insel vor 100 Jahren.

Weiter fuhren wir über einen Damm zur Insel Saaremaa. Die Inseln sind sehr naturbelassen und dünn besiedelt. Die Menschen leben von der Landwirtschaft und vom Fischfang. Saaremaa war während der Sowjetzeit militärisches Sperrgebiet und konnte nur mit einer Genehmigung betreten werden. So hatte die Natur viele Jahre freie Hand.

Bei Kogi unternahmen wir eine 6 km lange Moorrundwanderung, und verbrachten dort auch eine ruhige Nacht.

https://www.komoot.de/tour/1148208405?ref=wtd

Unser nächstes Ziel der Meteoritenkrater bei Kaali, größter Krater mit einem Durchmesser von 110 m. In der Umgebung findet man weitere kleinere Krater.

Meteoritenkrater bei Kaali

 

Burg Kuressare -„Arensburg“ Festung aus der Zeit der Herrschaft des Deutschen Ordens auf Saaremaa.

Zur Halbinsel Sörve, die weit ins Meer hinein nach Süden reicht und in den Weltkriegen von großer strategisch-militärischer Bedeutung war. Der schwarz-weiße Leuchtturm von Sörve ist dem Militär und dem Krieg gewidmet. Wir konnten Fischer beim Ausladen ihres Tagesfangs von Hornhechten zusehen.

Für uns gings dann wieder weiter, vorbei an einsamen Buchten und Stränden, wieder nord/westlich zum Dorf Karala, wo es seit diesem Jahr „humorvolle Kunst im Schafspelz“ gibt. Man trifft auf eine 101-köpfige Schafherde, eine Schafsarmee und weitere hübsche einzelne Steinschafe – insgesamt über 200 Schafe, die zusammen nichts anderes betreiben als Politik. Nach langer Unterdrückung von Wölfen, Bären und Füchsen, haben sie sich, unter Führung des großen Schafskopfs, in die Freiheit gebähhhhht. Einfach genial, witzig aber war!!!!

Weiter an die Nordküste zu den Klippen von Panga. Diese sind 21 m hoch und man kann sie auf einem wunderschön angelegten Wanderweg über 2,5 km erkunden. Auch ein Abstieg zum Kiesstrand war möglich.

Klippen von Panga

Flug über die Klippen von Panga

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Wanderung entlang der Klippen von Panga

Nicht weit davon entfernt findet man den Mühlenberg bei Angla, wo man ein kleines Museum und 5 funktionstüchtige Mühlen besichtigen kann. Es waren mal über 800 Windmühlen auf der Insel in Betrieb. Einzelne Mühlen findet man auch heute noch in vielen Winkeln der Insel.

Bevor es zurück aufs Festland ging besichtigten wir noch die Festung von Maasi. Sie gehörte ebenfalls dem deutschen Orden, später den Dänen und zuletzt den Schweden bevor sie im 16. Jh. zerstört wurde. Man kann heute Teile der freigelegten Burg besichtigen.

Am 5.06. fuhren wir zurück aufs Festland von Estland und mit einem Zwischenstopp, an einem ruhigen See, in die Hauptstadt nach Tallinn.

Jetzt geht´s in die estnische Hauptstadt…..

Route auf den Inseln Muhu und Saaremaar

https://www.google.com/maps/d/edit?mid=12MtoILRhTOmFOiE9jwlIwa0e6tJ6mj8&usp=sharing

Auf in den Norden

Nach einem gemütlichen Frühstück mit Anja, Sandra und Volker geht unsere Reise Richtung Finnland, am 29.05.2023 los. Unterwegs besuchen wir noch unsere Freunde Michaela und Günther in Theresienfeld auf ein Kaffeetratscherl.

Es geht dann auf direktem Weg, überwiegend auf Landstraßen, (mit 4,5 to. Gesamtmasse wird es schwierig die verschiedenen Mautboxen zu besorgen), durch Tschechien, Polen, Litauen und Lettland bis Estland und dort zum Fährhafen Virtsu. Nach 3,5 Tagen und gefahrenen 2000 km setzen wir mit der Fähre auf die Insel Muhu über, wo dann unsere Reise so richtig beginnt.

Fahrtroute Leoben – Estland

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