Vor der Abfahrt zur Polnische Grenz gibt uns der Stellplatzbetreiber noch den Tipp das Schiffshebewerk Niederfinow zu besichtigen. Ein bauliches Meisterwerk aus Beton, Stahl und Nieten, welches 1936 fertiggestellt wurde und die Oder mit der Havel verbindet. Mit Hilfe des Hebewerkes überwinden die Schiffe eine Höhe von 52 Metern. 2019 ging ein neues Schiffshebewerk, in noch größeren Ausmaßen in den Probebetrieb.

Schiffshebewerk Schiffshebewerk Schiffshebewerk
Bei Schwedt an der Oder überqueren wir die Grenze nach Polen und fahren der Oder entlang. Bei Gryfino besuchen wir noch den „krummen Wald“, rund 50 bizarr geformte Kiefern. Dann geht es an Stettin vorbei bis Stepnice, wo es die größte Seeadlerpopulation Europas gibt. Leider hatten wir regnerisches Wetter und konnten sie nicht beobachten. Weiter ging es in den Norden zur Ostsee und weiter Richtung Danzig. Entlang der Küstenstraße herrscht bereits voller Ferienbetrieb. In den Badeorten tummeln sich Menschenmassen wie wir sie aus den südlichen Urlaubsländern kennen. Flucht!!!
Krummer Wald Krummer Wald
Am 6. Tag erreichen wir Danzig. Wir wollen in der Stadt nicht frei stehen und so bleiben wir auf einem Campingplatz für 2 Tage in der Nähe des Strandes.
Danziger Bucht Strandspaziergang Danziger Bucht
Danzig (pol. Gdansk) liegt an der Ostsee, an der Mündung der Mottlau in die Tote Weichsel. Die Stadt ist die Hauptstadt der Wojewodschaft Pommern und wichtigstes Zentrum im Norden Polens. Danzig war auf Grund der geografischen Lage an der Ostsee über Jahrhunderte durch ständig wechselnder Herrschaft von Preußen, Kreuzrittern, pommerischen Fürsten bis hin zum deutschen Reich, eine strategisch begehrte Stadt. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg (90% der Bauten) kehrte Danzig wieder in die Grenzen Polens zurück und wurde sorgfältig aufgebaut. Bei einem 10 stündigen Rundgang durch viele Straßen und Gassen, vorbei an tollen Gebäuden, erlebten wir einzigartige Eindrücke von Danzig.
Grüne Tor Rathaus Neptun Brunnen Zeughaus Arsenal Marienkirche Marienkirche Marienkirche Langmarkt Langufer mit Krantor Blick auf den Langmarkt Blick aufs Rathaus Bernsteinketten Blick auf die Speicherinsel Die Mottlau Postamt Architektur Museum Frauengasse
Die auf der Danziger Werft entstandene unabhängige Gewerkschaftsbewegung „Solidarnosc“, unter der Führung von Lech Walesa trug dazu bei, dass das gesamte kommunistische System in Ostmitteleuropa zusammenbrach. Bei einem Rundgang im ehemaligen Werftgelände verspürt man noch den Geist der damaligen „Werftstadt“ und man glaubt in den alten, finsteren Hallen noch die Streikenden ArbeiterInnen zu hören. Nach einer polnischen Spezialität den Pierogi (gefüllte Teigtaschen) und gutem Fisch kehren wir zwar müde aber begeistert von der geschichtsträchtigen Stadt zu unserem Auto zurück.
Solitarnosc Platz Europäische Solidarnosc Zentrum Verhandlungssaal Alte Werft Alte Werft Alte Werft Alte Werfthalle
Pirogi Wolfsbarsch
Lieber Gerhard, bin beim Durchforsten meines PC´s wieder auf deine Seite gekommen. Sehe du/ihr bist/seit schon wieder umtriebig und genießt die Zeit. Hoffe wir sehen uns bald!
Wünsche dir /euch eine wunderschöne Reise, alles Gute und lG aus Kaprun
Sebastian
Hallo Sebastian, freut mich von dir zu hören. Ja sind wieder mal länger unterwegs trotz COVID läuft alle gut, ohne Probleme.
Ich hoffe dir geht’s auch Gut, und der Betriebsratsjob nervt nicht recht. Freu mich auf ein Treffen, vielleicht klapst im Herbst bei der ProGe Tagung.
Alles Gute aus Polen
Gerhard
Hallo Gerhard und Margit
Wünschen euch eine tolle Reise (wie gewohnt mit vielen tollen ‚Bildern und Filmen). Tolle Bilder sind ja schon zu bestaunen – Pavels Kunst fasziniert Gerhard bei der Architektur – Toll.
Christian und Christine
Hallo ihr beiden!
Tolle Bilder – tolle Reisebeschreibung – super Filmaufnahmen
Viel Spaß auf Eurer Reise – Gesund bleiben!
Liebe Grüße Christian