Durch die Nationalparks der USA

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 Google Map´s: Vom Olympic Park in den Yellowstone Nationalpark

Wir hatten Kanada, von Victoria (auf Vancouver Island) aus, mit der Fähre nach Port Angeles verlassen. Hier im nordwestlichsten Zipfel der USA befindet sich die Olympic Peninsula mit dem gleichnamigen NP.

Im Zentrum der Olympic Halbinsel befindet sich der „Mount Olympus“ mit 2.432 m Höhe, von dem der Park seinen Namen hat. Der Nationalpark bietet reichlich Abwechslung, da er drei charakteristische Naturgebiete in sich vereinigt: Urwald, wilde Küste und schneebedeckte, alpine Bergwelt.

Wir erlebten die Bergwelt, durch einen gespenstisch-milchigen Dunst, verursacht durch Rauchschwaden von den Feuern in Kanada und Amerika. Bei einer Wanderung am „Hurricane Ridge“ konnten wir aber trotzdem die Flora der subalpinen Gebirgsregion erleben.

Erste Eindrücke vom Regenwald bekamen wir dann bei der Wanderung zum „Madison Fall“, die an der „Lake Crescent“ startet.

An der wilden Küste zeigte sich der NP von seiner abwechslungsreichen Seite. Zuerst mit Nebel und einer Sicht, kaum über 50m am Rialto Beach und am nächsten Tag mit Sonne und herrlichen Ausblicken am Ruby Beach. Es war für uns aber ein tolles Erlebnis, als aus dem Nebel nach 3 Stunden die ersten Sea Stacks auftauchten und wir zum „Hole in the Wall“ laufen konnten.

Bei dieser Wanderung am Strand entlang präsentierte sich uns dann die „wilde Küste“. Schwemmholz soweit der Blick reicht, mit Bäumen die einige Meter Umfang haben, Kiesstrand und meterhohe Wellen. Die Wanderungen sind von den Gezeiten abhängig und nur bei Ebbe möglich.

Im „Hoh Rain Forest“ wanderten wir durch den Regenwald mit seinen Hunderte von Jahren alten Bäumen. Hier ist der Niederschlag bis zu 5-mal höher als bei uns, daher wachsen auch die Bäume wie Tannen, Zedern, Hemlocktannen und Sitkafichten viel schneller. Diese Feuchtigkeit bewirkt, dass alles mit Moosen und Farnen überwuchert wird.

Unsere Reise führte uns dann weiter, die Küste entlang und über Aberdeen an Seattle vorbei. Wir hatten aber keine Lust auf eine Großstadt und so fuhren wir weiter die Kanadische Grenze entlang.

Durch den North Cascades NP

Der NP hat den Beinamen „North American Alp“ und ist der am wenigsten besuchte Park Amerikas, weshalb er auch kaum erschlossen ist. Man durchfährt ihn am North Cascade Hwy und hat tolle Ausblicke auf Berge, Gletscher und die 3 Stauseen George Lake, Diabolo Lake und Ross Lake die die Großstadt Seattle mit Elektrizität versorgen.

Die Reiseroute führte uns weiter an der Kanadischen Grenze, durch Wälder über Pässe und durch Westernstädtchen wie Winthrop. Wir durchquerten riesige Flächen von Farmland bis wir ab der Großstadt Spokane auf die Schnellstraße abbogen.

Nach einem weiteren Tag durch Idaho und Montana, wo wir durch Wälder und ausgetrocknetes Farmland fuhren, dass nur dort grünes Weideland zeigt, wo mit riesigen Bewässerungsanlagen beregnet wird, erreichten wir den Bundesstaat Wyoming und die Grenze zum Yellowston NP.

7 Tage unterwegs auf Vancouver Island

Vom Hafen Horseshoe aus machten wir uns auf den Weg nach Vancouver Island.

Die große Insel vor Kanadas Westküste ist ein Paradies für Aktivurlauber.

Riesige Waldgebiete haben auf der Insel seit 100 Jahren die Holzwirtschaft zum bedeutendsten Industriezweig werden lassen. Dabei ist man allerdings äußerst profitorientiert vorgegangen. Davon zeigen sehr viele Kahlschläge in weiten Regionen. Weitere wichtige Erwerbszweige sind Fischerei, Bergbau und natürlich der Tourismus der besonders in den Sommermonaten Juli und August fast erdrückend ist.

Wir genossen die Insel an einem einsamen Strand und wichen so dem Trubel so weit als möglich aus.

Ein Bummel durch das Städtchen Chemainus mit seinen berühmten Wandmalereien war für uns ein Erlebnis. Es gibt keine größer Wandfläche an der sich nicht ein Künstler verewigt hat.

In der Stadt Duncan können über 40 Totempfähle bestaunt werden.

Die letzten beiden Tage unserer Kanadareise verbrachten wir dann in Victoria, der Hauptstadt von Britisch Columbia. Nicht nur der Name Victoria erinnert an das britische Kolonialreich, sondern auch die roten Doppeldeckerbusse, prächtige Häuser in Tudor Architektur, das ehrwürdige Parlamentsgebäude aus massivem grauen Stein und die super gepflegten Rasenflächen und Blumenbeete. Die Stadt mit 300 00 EW wirkt etwas verträumt und man kann die Altstadt, den malerischen Hafen mit der Promenade, den idyllischen Beacon Hill Park und die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuß erschließen.

Nach 100 Tagen und gefahrenen 22 500 km…………….

 

……………………..  machen wir uns auf den Weg nach Vancouver und Vancouver Island unserer letzten Station in Kanada. Die Fahrt führt uns entlang eines riesigen Brandgebietes, so groß wie Frankreich. Die Brände wüten dort bereits seit ca. 6 Wochen und es ist kein Ende in Sicht. Wir sehen Gott sei Dank nur gebietsweise den Smog, erleben aber welch Dürre in diesem Gebiet von Britisch Columbia herrscht. Es hat seit 3 Monaten nicht geregnet, was in dieser Region aber nichts ungewöhnliches ist. Unsere Route durch Britisch Columbia führt uns am Trans Canadia Hwy von Golden nach Salmon Arm, am riesigen Shuswap Lake, und weiter nach Kamloops. Das Gebiet ist ein riesiges Farmland mit ausgedörrten Feldern und dazwischen saftig grünen Oasen, die natürlich nur durch Bewässerung entstehen.

Wir verliesen dann den Hwy 1 und fuhren auf der 99 durch den Marble Canyon Park, und ein Stück den gigantischen Fraser River Canyon entlang.

Unsere Route führte uns dann in die Olympiastadt Whistler wo 2010 die Winterspiele abgehalten wurden. Die Innenstadt ist sehr schön angelegt mit vielen Parks, Geschäften, Restaurants,….und natürlich vielen Touristen.

Wir fuhren dann auf direktem Weg weiter bis Vancouver.

Vancouver die Bunte Stadt am Pazifik

Für viele ist die Metropole mit mehr als 2 Mio. Menschen, das ist rund die Hälfte der Gesamtbevölkerung Britisch Columbias, die schönste Stadt an der Westküste Nordamerikas. Die 1,5 Mio. Chinesen in der Stadt waren einst Geldbringer für das eher arme Vancouver.  Heute sind die Preise von Immobilien so hoch, dass sich viele keine Wohnung mehr leisten können.

Florierende Einkaufsstraßen, eine kulinarische Vielfalt von Weltrang, die lebendige Kulturszene und die bezaubernde Lage zwischen Meer und Bergen machen Vancouver zu einem Reiseziel ersten Ranges.

Wir erkundeten das Zentrum der Stadt einen Tag lang per Bus und einem ausgiebigen Fußmarsch.

Dabei streiften wir die Stadtteile Chinatown und Gastown und mischten uns unter die Touristen am Coal Harbour (Jachthafen) und am Canada Place wo das Olympische Feuer steht.

Vancouver ist eine durchaus grüne Stadt mit vielen kleine Parkanlagen. Der größte über 400 ha großen Stanley Park, einst Jagd-und Lebensraum der Squamisch Indianer. Das grüne Herz,  nur wenige Minuten vom geschäftigen Treiben entfernt, durchfuhren wir mit dem Bus und liefen dann noch durch die Hälfe des Parks zu Fuß die lange Uferstraße entlang. Von hier aus bieten sich immer wieder tolle Ausblicke über den Jachthafen mit der Skyline der Stadt. Am Prockton Point stehen farbenprächtig bemalte Totempfähle. Wir überquerten an der Spitze der Halbinsel auf der Lions Gate Bridge das Meer.

Bei 33° reichte uns ein Tag in der Großstadt.

Von Jasper nach Banff

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Google Map´s: von Mt. Robson nach Vancouver

 

Jasper ist eine vom Tourismus lebende Kleinstadt. Gleich in der Nähe befinden sich die Whistler Mountains.

Ab Jasper verläuft der Icefields Parkway bis Lake Louise auf 230 km durch atemberaubende Gebirgslandschaft mit schneebedeckten Gipfeln, Gletschern, Schluchten und Wasserfällen.

Gleich zu Beginn stürzt sich der 24 m hohe Athabasca Wasserfall durch einen gigantischen Canyon.

Tolle Eindrücke erlebten wir am „Beauty Creek Trail“ wo sich ein smaragdgrüner Gebirgsfluss durch bewaldete Felsen, in kleinen und größeren Wasserfällen, durch einen Canyon gräbt. Nach ca. einstündiger Wanderung erreicht man den großen „Stanley Wasserfall“.

 

Gleich hinter dem Sunwapta Pass erreicht man den Höhepunkt des Parkway das „Columbia Icefield“. Es ist das größte Eisfeld der Rocky Mountains und besteht heute aus ca. 335 km2 Eis das bis zu 360 m dick ist. Vom Hwy aus sind 3 der 5 Gletscher sichtbar. Am leichtesten erreichbar ist der Athabasca Gletscher. In der Umgebung liegen auch die höchsten Gipfel der Rockys. Der Twin Peaks, Mt. Bryce, Mt. Kitchener, Snow Dome, Stutfield Peak, Mt. Athabasca und der Mt. Columbia (der dem Icefield seinen Namen gab), alle über 3500m hoch.

 

Wir unternahmen noch eine Wanderung zum Saskatchewan Mountain am „Parker Ridge Trail“ von wo man einen tollen Blick auf den Saskatchewan Gletscher hat.

 

Eindrücke entlang des Icefield Parkway

Am Ende des Icefield Parkway, im Banff NP, liegt der Ort Lake Louise, bekannt vom Schisport und dem gleichnamigen See an dem das berühmte Nobelhotel “Chateau Lake Louise“ thront.

 

Nicht minder beeindruckend ist die „Morane Lake“ die zwischen 10 Berggipfeln ruht.

 

Banff war dann unsere letzte Station in dieser Region. Banff ist die touristische Hochburg und bietet von Schisport, heißen Quellen, Wanderungen, Gondelfahrt,…für Jedermann/Frau etwas. Erkennungszeichen ist aber das „Banff Springs Hotel“ das einem schottischen Schloss nachempfunden ist.

Unterwegs in Britisch Columbia

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Google Map`s Von Whitehorse zum Mt. Robson 

Am Cassiar Hwy fahren wir von Watsen Lake bis Kitwanga.

In „Jade City“ kann man Produkte aus Jade und anderen Halbedelsteinen bewundern. Die Steine werden dort noch heute in einer Mine abgebaut und man kann zusehen wie aus „unansehnlichen“ Steinen, nach dem richtigen Schliff, toll glänzende Kunstwerke entstehen.

Leider machte dann das Schönwetter mal Pause und so erlebten wir Stewart und Hyder bei ziemlich feuchtem Wetter nur einen Tag lang.

Durch das nicht so ansprechende Wetter kam dann auch mal die Kultur auf das Programm.

Kurz vor Kitwanga besuchten wir die Indianersiedlung Gitanyow, das für die weltweit größte Sammlung von Totempfählen bekannt ist. Jeder Klan/Familie besitzt solch einen Totempfahl und die Schnitzereien darauf erzählen die Familiengeschichten.

Gitwangoh ist bekannt durch seine Holzkirche mit Glockenturm.

Weiter ging`s dann am Yellowhead Hwy bis New Hazelton, wo wir die einspurige Haywilget Bridge überquerten.

In Old Hazelton besuchten wir das „Ksan Indian Village“, ein rekonstruiertes indianisches Dorf mit 7 typischen Plankenhäusern der Ksan. Es gibt die Adler, Frosch, Wolf und Feuerkraut Klans und jede dieser Familien hat ein Haus in dem bis zu 60 Menschen lebten. Weiters gibt es auch für Feste und Feiern, was ihnen sehr wichtig ist/war eigene Häuser (fotografieren war nicht erlaubt).

Wir konnten uns bei einer Führung durch 3 solcher Häuser ein recht gutes Bild vom Leben der Ksan machen. Sie leben von der Natur, den Zederbäumen und vom Jagen, verwerten alles und nehmen nur das was sie benötigen.

In Moricetown, im Canyon des Bulkley River konnten wir den Lachszug durch die Stromschnellen beobachten. Es ist erstaunlich wieviel Kraft die Lachse aufbringen um das Hindernis zu überspringen.

„Twinn Falls“ bei Smithers

Rund um Smithers gibt es sehr viel Farmland. Für Lachsfischer ist hier in den Sommermonaten Hochsaison. Fischer aus Aller Welt kommen hier her – auch aus Ernsthofen.

Fort St. James

Einen weiteren kulturellen Abstecher machten wir nach Fort St. James. Lange bevor die Weißen in dieses Gebiet kamen hatten die Nak`azdli hier ihre Heimat. Dieser Stamm gehört zur Dakelh- oder Carrier-Nation. Seine Angehörigen ernährten sich vorwiegend vom Lachsfang, der ihnen das Überleben im langen Winter ermöglicht. Auf ihrem Territorium baute Simon Fraser 1806 den ersten Handelsposten. Da dieses Gebiet reich an Pelztieren war wurde es schnell zum wichtigsten Handelsplatz für die Dakelh.

Der Handelsposten wurde originalgetreu wieder errichtet und ist eine nationale Gedenkstätte Kanadas. Bei einer Besichtigung kann man sich ein gutes Bild vom damaligen Leben machen.

Noch heute leben die Dakelh und andere Bewohner in dieser Region vom Jagen, Fischen und sammeln von Beeren um sich in den langen Wintermonaten ernähren zu können.

Beeindruckend war für uns der Ancient Forest. Man kann auf Holzstegen über 3 km weit durch einen Regenwald mit riesigen Zederbäumen laufen. Die Bäume haben teilweise ein Alter von 1000- 2000 Jahren. Der dickste hat einen Durchmesser von 5 m. Die Zeder hat ein sehr weiches Holz und ist für die Natives sehr wichtig. Sie stellen daraus alle möglichen Alltagsgegenstände her.

Im Mt. Robson NP

Das Wetter wurde wieder etwas besser und so beschlossen wir im Mt. Robson NP eine Wanderung durch den Regenwald am Robson River entlang zu machen. Nach ca. 2 Stunden erreicht man die Kinney Lace in der sich die umliegenden Berge im smaragdgrünen Wasser spiegeln. Leider zeigte sich uns der Mt. Robson, mit 3954 m der höchste Berg der Kanadischen Rocky Mountens, nicht ganz. Übrigens gelang die Erstbesteigung des Berges dem Niederösterreicher Robert Kainz im Jahre 1913.

Von Alaska zurück nach Kanada

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Google Map´s  Von Anchorage am golden circle nach Withehorse

Nach 4 Wochen kehren wir am Glenn Hwy zurück nach Tock. Wir haben traumhaftes Wetter und so präsentieren sich uns die Gebirgsketten und Gletscher von ihrer schönsten Seite.

Die Gebirgskette des Wrangell Saint Elias NP mit den höchsten Bergen Mt. Sanford, Mt. Drum und Mt. Wrangell begleitete uns 2 Tage lang.

Am Alaska Hwy ging es weiter über die Grenze bei Beaver Creek nach Kanada, entlang des Kluane NP mit traumhaft schöner Landschaft und dem riesigen Kluane Lake der im Südwesten von den Sheep Mt begrenzt ist.

Unterwegs am „golden Circle“

Ab Haines Junction fuhren wir am Haines Hwy weiter nach Haines. 250 km tolle Landschaft mit der Dezadeash Lake und dem Chilkat Pass.

Haines liegt wiederum in Alaska und so mussten wir abermals die Grenze überqueren.

Haines ist umgeben von Gebirgen mit Gletschern und den riesigen Flussläufen des Chilkat und Klehini River. Am Lynn Canal fahren von hier aus Fähren in das weitläufige Inselalaska. Die Orte Haines und Skagway sind beliebte Anlaufpunkte für Kreuzfahrtschiffe.

In Haines bietet sich die Gelegenheit am Chilkat Lake/River den Grizzlys beim Lachsfischen zuzusehen. Wenn man etwas Zeit mitbringt hat man mit Garantie einen Bären vor der Kamara.

Wir fuhren von Haines mit der Fähre nach Skagway und am Klondike Hwy rauf bis Whitehorse.

Von Skagway aus kann man auch mit dem „White Pass Railroad“ eine beeindruckende Eisenbahnfahrt durch das Gebirge unternehmen. Für Wanderfreunde bietet sich der 5 tägige „Cilkoot Trail“ auf den Spuren der Goldgräber an.

Wir legten die Strecke natürlich mit unserem Gemamobil zurück. Beeindruckende Stopps waren immer wieder die Blicke in das abwechslungsreiche Gebirge mit den unzähligen Seen.

Mit gewaltigen Farben präsentierte sich die Emerald Lake.

Carcross Desert der kleinsten Wüste der Welt.

In Whitehors war für uns das Ende dieser Runde, wo wir uns die „Klondike“ und ihre Vergangenheit näher betrachteten. Hier bildet sich auch der Yukon River aus den unzähligen Seen und es ist das Laichgebiet der Lachse.

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Kenai Peninsula – Gletscher – Fjorde – Wildlife

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Google Map`s Anchorage nach Homer

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Google Map´s  Von Homer nach Anchorage

Ab Anchorage geht es am Seward Hwy entlang am Ufer des Turnagain Arm (Meeresbucht) der bei Ebbe 2x am Tag fast leer läuft.

Auf der Alyeska Access Road fahren wir in das Dörfchen Gerdwood. Dieses liegt im niedrigsten Schigebiet der USA. Eine Gondel bringt die Besucher hinauf zum Seven Clasier.

Die nächsten 10 Tage bereisen wir die Halbinsel Kenai, halten uns so oft als möglich abseits des Hyw auf. Auf der Skilak Lake Roud treffen wir auf Schwarzbären die bis zu unserem Wohnmobil kommen und sehen die ersten Grizzlys.

Auf der Swanson River Road versucht Gerhard immer wieder mal einen Fisch an die Angel zu bekommen, was aber ohne Boot und entsprechender Ausrüstung ziemlich schwierig ist. Für ein Abendessen hat es aber dann doch wieder mal gereicht.

Von Soldotna aus geht es die Küstenstraße entlang, vorbei an den russischen Dörfern Ninilchik und Nikolaevsk mit ihren russisch orthodoxen Kirchen. Es gibt einige dieser Dörfer, sie sind übriggeblieben aus der Zeit als Alaska noch zu Russland gehörte.

Homar – an der Kachemak Bay

Homar ist die letzte Ortschaft am Sterling HWY die man mit dem Auto erreichen kann. Bekannt ist dieser Ort durch die Landzunge „Homar Spit“ auf dem das Leben pulsiert. Im Hafen, den vielen Kneipen und Geschäften, ist in der kurzen Sommerzeit immer was los.

Am Spit findet auch das Abwiegen der Heilbutte statt, die schwersten Fische gelangen in die Endwertung für das alljährliche Heilbutt-Derby. Der Sieger bekommt eine fette Prämie von ca. 15 000 Dollar. Wir konnten miterleben wie ein Prachtexemplar von 240 Pfund zur Abwaage kam.

Von Homar aus kommt man nur mit dem Flugzeug oder dem Boot in einen der vielen Nationalparks wie zum Beispiel Katmai, Kenai Fjords oder Lake Clark.

Mit einem Kleinflugzeug flogen wir in den Lake Clark Nationalpark. Nach der Landung am Strand und einen kleinen Fußmarsch konnten wir dort Grizzly`s hautnah erleben. Da der Park nur für sehr wenige Menschen zugänglich ist und die Tiere streng geschützt werden, haben sie keine Scheu vor Menschen. Wann hat man schon die Gelegenheit einer Grizzly Familie bis auf 10-15 Meter nahe zu kommen. Ein Gefühl das man nicht beschreiben kann, man muss es einfach erleben.

Der Rückflug nach Homar war dann über die Gletscher und Berge des Lake Clark Parkes

Seward an der Resurrection Bay

Bei der Rückfahrt fuhren wir dann in den Südosten der Kenai Halbinsel nach Seward. Der Ort war, als Alsaka noch zu Russland gehörte, bereits ein wichtiger Umschlagplatz für Pelzhändler. Seinen Namen bekam er von Richard H. Seward der 1867 den Ankauf Russich-Alaskas tätigte.

Heute ist Seward der Ausganspunkt für Schiffstouren in den Kenai Fjord Nationalpark. Wir genossen einen Tag lang solch eine Tour. Bei herrlichem Wetter ging es entlang an der Küste mit traumhaften Buchten, Wasserfällen, Klippen und einer  beeindruckenden Tierwelt. Wir sahen Grauwale, Seelöwen, Seevögel Kolonien mit Papageientauchern und Seeottern. Auch ein Orca lies sich sehen.

Am Northwest Glacier, der bis ins Meer reicht, hatte sich zwar die Sonne versteckt, doch die Eindrücke waren trotzdem überwältigend.

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Von Fairbanks am George Parks Hwy nach Anchorage

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Google Map`s  Fairbanks nach Anchorage

Der 1. Teil dieser Strecke führt am mächtigen Nenena River entlang. Schon bald zeigen sich die ersten Berge und man erreicht den Denali National Park. Dieser ist nur ein kleines Stück mit dem eigenen Fahrzeug zu befahren. Den Park kann man mit Bussen „erfahren“ was in der kurzen Saison dann ziemlich überlaufen ist und mühsam wird. Wir beschränkten uns auf das kleine Stück und eine kurze Wanderung.

 

Denali der höchst Berg Amerikas 20310ft/ 6190m

Wir sahen die Bergkette mit dem Denali vom Hwy und von der Petersville Road aus.

Auf der Petersville Road zum Peters Creek und weiter ins Hinterland auf den Spuren der Goldwäscher, entdeckten wir die ersten Lachse. Nach anfänglichen Versuchen diese an die Angel zu bekommen wurde uns schnell klar, dass dazu die Erfahrung und natürlich auch die Ausrüstung fehlte.

Über den Hatcher Pass auf der Willow-Fishhook Road von Willow nach Wasilla

Die Passstraße führt durch eine traumhafte übermächtige Gebirgslandschaft mit dem Willow Creek. Am Pass erwartet einem die türkisfarbig glitzernde Summit Lake und dahinter liegt dann die Independence Mine State, ein verlassenes Minendorf in dem man die Technik der Goldgewinnung aus goldhaltigem Gestein sehen kann (unter Tag Abbau).

Abstecher am Old Glenn Hwy, am Knik River entlang mit Blick zum Knik Gletscher.

Anchorage – Ankerplatz

Die Stadt liegt auf einem Stück Schwemmland, das von zwei armen dem Cook Inlet und den meist schneegekrönten Gipfeln der Chugach Mountains umgeben wird. 1915 wurde mit dem Bau der Alaska Railroad am natürlichen Ankerplatz der Mündung des Ship Creek begonnen. Fast über Nacht entstand eine Zeltstadt für 2000 Eisenbahnarbeiter was die Geburtsstunde von Ankorage bedeutete. Mit dem Ende des 2. Weltkrieges und den ersten Ölfunden auf der nahe gelegenen Kenai Halbinsel erfahr die Stadt ihren Aufschwung. Heute hat die Stadt über 300 000 EW und ist noch immer die am schnellsten wachsende Stadt Der USA. Anchorage liegt mitten im Busch Alaskas (kein Platz der Stadt liegt weiter als 7-8 km vom Busch, der weglosen Wildnis Alaskas, entfernt) hat aber einiges an Architektur zu bieten.

World Eskimo-Indian Olympics

 

Da es zeitlich genau passte, blieben wir einen Tag länger in Fairbanks und nutzten die Gelegenheit den Eröffnungstag der olympischen Spiele der Eskimos mitzuerleben. Wir bestaunten die traditionellen Wettkämpfe, die sich aus den alltäglichen Überlebensstrategien der Bevölkerung entwickelt haben. Sie fordern Balance, Geschicklichkeit und Ausdauer. Besonders die Jugend ist sehr stolz und zeigt mit Begeisterung ihr Können. Wir hatten auch die Gelegenheit die traditionelle Kleidung, Kunst und Kultur (Tänze) etwas kennen zu lernen.

 

 

 

Monat 2 von ……?

Nun sind wir bereits 9 Wochen unterwegs und haben auf ca.16000  km ganz Kanada (9 Provinzen und 2 Territorien) bereist.

Wir haben uns in unserem GEMAMBIL so richtig eingelebt und wissen nun, dass es für unsere Ansprüche genau das Richtige ist. Wir haben viele Menschen mit den unterschiedlichsten Fahrzeugen kennengelernt, aber mit keinem hätten wir unser „Speed Turtle“ getauscht.

Beeindruckende Erlebnisse in den letzten Wochen waren für uns der der Campell Hwy mit seiner Einsamkeit (auf hunderten km keine Menschenseele) und der beeindruckenden Tierwelt. Es gab aber auch immer wieder Tierkontakte wie die Milliarden von Moskitos auf die wir gerne verzichtet hätten.

Gerhard hat sich in der Zwischenzeit fast zum Profi Fischer entwickelt. Einige Mahlzeiten konnte er schon fangen. Es ist aber leichter gesagt als getan, wenn man ständig in neuem Gewässer unterwegs ist und nicht die Ausrüstung und die Erfahrung des Bruders bei der Hand hat.

Ein weiterer Höhepunkt war die Fahrt am Demster Hwy.  mit Flug zum Eismeer. 750 km unterschiedlichste Landschaften in der Einsamkeit des Nordens. Unvorstellbar, dass sich hier die Menschen im Winter nur auf den zugefrorenen Flüssen (Iceroad) fortbewegen und dies die einzige Verbindung und Versorgungsmöglichkeit außer dem Flugzeug ist.

Was für uns immer wieder beeindruckend war, die gar nicht so wenigen Radfahrer die diese Strecken auf 2 Rädern bewältigen, wo wir auf 4 schon manchmal ins Schwitzen kamen. Wir hatten ja Gott sei Dank 4 neue Reifen in Yelloknife gekauft, die sich nun bewährten.

Viele gemütliche und interessante Stunden verbrachten wir mit Bekanntschaften die wir unterwegs machten. So feierten wir mit Agnes und ihrem Mann Harold ihren 60. Geburtstag in Dawson City bei einem gemütlichen Essen und anschließender Chow im Saloon „Diamond Tooth Gertie“.Dies hatten wir mit ihnen vereinbart als wir uns im „Elk Park“ kennengelernt hatten. Mit dabei waren auch Günther und Michaela aus Wien, die wir auch immer wieder trafen und hoffentlich auch in der Zukunft von ihnen hören werden.

Ewald, Max und Margret haben wir ebenfalls in Dawson City nach 6 Wochen wieder getroffen. Sie standen völlig unerwartet eines Abends am Stellplatz neben uns. Wir hatten seit 4 Wochen keine Verbindung mit ihnen.

Aber auch viele sehr junge Menschen liefen uns immer wieder über den Weg und berichteten von ihren Erlebnissen auf den oft mehrjährigen Reisen.

So vergeht die Zeit und unsere Reise führt uns nun in das Wilde Land Alaska, wo wir die nächsten 4-6 Wochen verbringen werden.

Reisen ist Freiheit

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