Wir starten um 5.00 Uhr früh und es sind die Straßen menschenleer. Obwohl wir alles auf Bundes oder Landesstraßen fahren kommen wir schnell voran, fahren am Kernkraftwerk Temelin, in seiner bedrohlichen große, vorbei und haben um 8.00 Uhr Prag bereits hinter uns gelassen. Das Frühstück lassen wir uns an einem ruhigen Plätzchen am Fischteich schmecken. Gegen Mittag verlassen wir Tschechien, reisen ohne jegliche Kontrolle des „Green Pass“ an einem kleinen Grenzübergang nach Deutschland ein und stehen bald auf unseren Übernachtungsplatz am Berzdorfer See. Der See entstand durch den Braunkohleabbau ein riesen Abbaubagger erinnert noch an diese Zeit. Jetzt ist der See für viele Menschen der weiteren Umgebung ein beliebtes Naherholungsgebiet. Wir lassen uns ein Eis in der Marina schmecken und gehen schwimmen.

Temelin Temelin Badesee Braunkohle Bagger Braunkohle Bagger
Am nächsten Morgen geht es weiter durch das Bundesland Brandenburg vorbei an Eisenhüttenstadt. Sie entstand als Planstadt nach einem Beschluss im Juli 1950 als sozialistische Wohnstadt für das Eisenhüttenkombinat Ost (EKO). Das Werk ist noch heute ein bedeutender Arbeitgeber. Vorbei am Tagebau Jänschwalde eine Braunkohleförderung, die soll noch bis 2025 Laufen, erreichen wir Franfurt/Oder. Es regnet und so fahren wir gleich weiter in den Norden und bleiben bei einem kleinen privaten Campingplatz in Nord Kienitz. Der Besitzer dürfte in der DDR Zeit ein General gewesen sein. Seine Anweisungen wie man sich richtige verhält am Platz, deuten darauf hin(: Die Sonne scheint und so starten wir unsere Räder. Es geht zum Oderdamm/ Radweg und wir drehen eine 25 Km Runde mit herrlichen Aussichten auf den Fluss. Die Oder, der Genzfluß zu Polen ist ein Leckerbissen für Ornithologen. Unzählige Vogelarten kann man hier beobachten.
Tagebau Jänschwalde Abbaubagger
Wandmalerei Wandmalerei Die Oder Grenzfluss zu Polen Fahrrad Hotel im Waggon Kinderschaukel Oder Nebenarm Stellplatz beim General