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Auf den Spuren der Maya durch Yucatan


Uxmal

Inmitten der Puuc- Berge, die dem typischen Architekturstil der Gegend ihren Namen gab, war Uxmal während der späten klassischen Periode (600-900) eine bedeutende Stadt, umgeben von zahlreichen kleinen Ausgrabungsstätten.

Uxmal, das überwiegend im genannten Maya-Puuk-Stil erbaut ist, ist architektonisch eine der geschlossensten und schönsten präkolumbischen Stätte Mexikos.

Cenote ist ein dolinenartiges Kalksteinloch, das durch den Einsturz einer Höhlendecke entstanden und mit Süßwasser gefüllt ist. Der Begriff stammt von den Maya der Halbinsel Yucatan, und diese betrachteten sie als Eingänge zur Unterwelt und nutzten sie häufig als Opferstätten. Viele Cenotes in Yucatan stehen mit dem vermutlich größten zusammenhängenden Unterwasserhöhlensystem der Erde in Verbindung.

Cenotes rund um Homun

Nun wollten wir es mal genauer wissen was es mit den Cenoten so auf sich hat. In der Gegend um Homun gibt es zahlreiche dieser „Höhlen mit Wasser“ und so beschlossen wir uns einige anzusehen und natürlich versprachen wir uns Abkühlung!!! Wir organisierten uns einen „Tuck-Tuck“ Fahrer, der dann mit uns eine Runde zu 4 Cenoten machte. Es ist schon ein beeindruckendes Erlebnis, wenn man über steile Stufen hinab in dunkle Höhlen klettert und dann bei feucht/kühlen Temperaturen in das glasklare, bis über 15m tiefe Wasser steigt.

Besonders die mystische Atmosphäre die man erlebt, wenn man, begleitet von kleinen schwarzen Fischen, in dem kühlen Wasser schwimmt, ist unbeschreiblich!

Itzamal

Unseren nächsten Halt machten wir in Izamal, wo wir beim Hotel „Hacienda Santo Domingo“, welches einem Österreicher gehört, unser Lager für 3 Nächte aufschlugen. Die Anlage ist traumhaft und wir konnten auch das Pool benützen!!!

Sehenswert ist die Stadt, welche von den Spaniern im Jahre 1540 erobert wurde. Sie errichteten aus den von ihnen zerstörten Pyramiden ihre Sakralbauten. Vom Hauptplatz, deren Häuser vorwiegend gelb gestrichen sind, erhebt sich das Kloster „San Antonio de Padua“. Das riesige Atrium, das von einer Arkade mit 75 Bogen umgeben ist, soll eines des größten Mexikos sein. Die 3 Hauptpyramiden, so weit sie noch vorhanden sind, liegen mitten in der Stadt. Wenn man „Kinichkakmo“ erklimmt, die dem Sonnengott geweiht war, hat man einen wunderbaren Weitblick über die Stadt und deren Umgebung. Wir erkundeten die Stadt mit einem Pferdegespann, was uns das Rumlaufen bei den heißen Temperaturen ersparte.

Chichen Itza

Unser Weg führte uns weiter zu der heiligen Stätte der Maya von Chichen Itza. Eine Fläche von rund 5 Quadratkilometern Urwald musste gerodet werden, um nur einen Teil dieser Ruinen sichtbar zu machen. Sie ist heute eine der größten und am besten restaurierten archäologischen Stätte Mexikos und zudem eines der 7 Weltwunder.

Da Chichen Itza ziemlich zentral in Yukatan liegt, erlebten wir dort mal so richtig den Tourismus von Mexiko!! Schlangen an den Eintrittskassen und durch die ganze Anlage Verkäufer, die versuchen ihre Waren, wie Holzmasken, Schmuck, Keramik, Webereien,…an den Mann/Frau zu bringen, man hat das Gefühl sich auf einem Jahrmarkt zu befinden.

Trotz allem ist diese Maya Stätte sehr imposant und sehenswert. Schade, dass man auf keine Pyramide mehr raufklettern darf, und so keinen Überblick von oben bekommt.

 Valladolid

Ist die zweitgrößte Stadt Yukatans und hat wie so manch andere mexikanische Stadt einen schönen Stadtplatz mit der Kathedrale San Servacio.

Wir verbrachten eine Nacht am Stadtrand bei der Hazienda San Lorenzo mit der wunderschönen Cynote Oxman, in der wir uns wiederum Abkühlung verschaffen konnten.

 

 

Archäologisches Juwel im Dschungel

Palenque, im Bundesstaat Chiapas

In seiner Schönheit und technischen Perfektion einzigartig ist der zwischen 600 und 800 unserer Zeitrechnung entwickelte Stil dieser klassischen Maya Stätte Palenque.

Sie liegt am Fuße einer Kette niedriger, mit hohem Regenwald bedeckter Hügel über der großen Schwemmlandebene des Rio Usumacinta. Im Unterschied zu den Maya Nord-Yucatans, die ihre imposanten Bauten in großzügiger Weise um offene Plätze anlegten, wählten die Baumeister Palenques ein den Hügeln angepasstes, geschlossenes System.

Wir waren nun wieder von 2500m am Meeresspiegel angelangt.. Etwas zu schaffen machte uns die klimatische Umstellung. Temperaturen bis 34° und eine Luftfeuchtigkeit von fast 100%. Diese Verhältnisse werden uns die nächsten Wochen begleiten.

Toll war der Stellplatz bei Palenque auf der wir 3 Nächte verbrachten. Mitten im Urwald, Brüllaffenkonzert mehrmals am Tag und am Morgen flog ein Schwarm Aras über die Bäume.

Edzna

Dies Anlage liegt nur ca 65 km entfernt von Palenque. Viele der Gebäude sind noch nicht ausgegraben oder bereits wieder überwachsen. Wie so oft in den Maya Städten wurden die Bauten mehrmals überbaut was zu Schwierigkeiten bei der Datierung führt.

 

 

Grutas de Xtacumbixunan

Es handelt sich um ein riesiges, nur im Ansatz erschlossenes System von Tropfsteinhöhlen und Cenotes (Wassergrotten) von nicht abschätzbaren Ausmaßen.

Für uns war es der erste Vorgeschmack auf das was uns an Cenotes und Höhlen in diesem Teil Mexikos erwarten würde. Man kann die Eindrücke nicht beschreiben, man muss sie erlebt haben.

Von Zapoteken bis Azteken:

Die ersten Pyramiden in Zentralmexiko

Nahezu 2000 Jahre lang gab es in Mittelamerika Hochkulturen. Sie errichteten Steinpyramiden für religiöse Rituale und entwickelten eine Schrift. Größer und reicher als jede europäische Stadt des 15. Jh. war Tenochtitlan, die Hauptstadt des mächtigen Aztekenreichs. Trotzdem wurde diese Kultur um 1520 von den Spaniern vernichtet.

Erst in den letzten beiden Jh. wurden viele dieser Städte von Archäologen wieder entdeckt und es wird versucht sie zu rekonstruieren und für die Nachwelt zu erhalten.

 Tula de Allende im Bundesstaat Hidalgo

Nicht weit entfernt von Mexiko Stadt liegt die einstige Hauptstadt der Tolteken. Obwohl die Ruinenstätte nicht so spektakulär wie Andere ist, beeindruckt sie durch ihre berühmten, ein wenig bedrohlich wirkenden 4,5 m hohen Kriegerfiguren aus schwarzem Basalt.

Teotihuacan im Bundesstaat Mexiko

Teotihuacan war in den ersten 600 Jahren unserer Zeitrechnung die einflussreichste politische und religiöse Macht in Mittelamerika. Wegen der Symmetrie der gigantischen Anlage und ihrer einheitlichen Architektur gehört sie zu den eindruckvollsten Ruinenstätten der Welt. Die bisher größte ausgegrabene altindianische Stadt Mesoamerikas am Rand des Hochtals von Anahuac wurde 1988 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Cholula bei Puebla

 Einstmals war dort ein religiöses Zentrum des alten Mexikos mit 100 000 EW. um die große Pyramide des Quetzalcoatl errichtet worden. Heutzutage sieht man von dem früheren Glanz kaum mehr als einen riesigen Erdhügel, unter dem sich die dem Unfang nach größte Pyramide der Welt verbirgt. Auf der Spitze des Hügels erhebt sich heute die Kirche „Nuestra Senora de los Remedios“, die die Spanier auf den Heiligtümern der Tolteken erbauten.

Durch das Gebirge „Sierra Madre Occidental“ ins Hochland von Mexiko zu den Silberstädten im spanischen Baustil

 

Google Map´s: Mexiko Festland Teil 1

Ab Mazatlan, am Pazifischen Ozean, führt über fast 300km eine gewaltige Gebirgsstraße bis in 2600m Höhe in das Hochland von Mexiko.

Gewaltige Blicke in die Ferne und tiefe Schluchten verschlagen einem regelrecht die Sprache. Die Straße windet sich in engen Kurven bergauf und bergab und auch riesige LKW bewältigen diese Strecke.

An einem östlichen Ausläufer der Sierra Madre beherrscht die Stadt Durango das malerische, fruchtbare Guadianatal. In der Nähe dieser Stadt liegt das Dörfchen Chupadores, wo heute noch die Kulisse einer Westernstadt zu sehen ist.

Weiter östlich von Durango liegt der traumhafte NP Sierra de Organo. Hier kann man bei toller Felskulisse lange Wanderungen unternehmen. Wir verbrachten leider nur eine Nacht in dem Park.

 

Bei Fresnillo, einer weiteren Großstadt, fuhren wir nach Plateros. Dort befindet sich die Kirche „Santuario de Plateros“, welche eine der meistbesuchten Heiligtümer Mexikos besitzt. „El Santo Nino de Atocha“, eine Darstellung des Jesuskindes mit Stab, Korb und Federhut wird hier verehrt. Im Eingangsbereich kann man auf kleinen Retablos seine Wundertaten bestaunen.

 

Zacatecas, umgeben von einer durch Berge unterbrochenen Hochebene war die Stadt jahrhunderte hindurch Zentrum des Silberbergbaues. Die reizvolle Kolonialstadt und Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates, liegt in einer engen Schlucht, die von den Hügeln La Bufa, Mala Noche und El Padre beherrscht wird. Heute gehört Zacatecas mit seinen hübschen alten Bauten und kopfsteingepflasterten Gassen zu den schönsten Kolonialstädten des Landes.

Guanajuato, die Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates, ist durch sein malerisches Stadtbild und ein kulturelles Leben zu einem der anziehendsten Reiseziele Mexikos geworden. Die oft bunt bemalten Häuser, die engen Straßen und Gässchen, die kleinen lauschigen Plätze sowie die Bauten aus der Kolonialzeit geben der Stadt ihren eigenen Charme. Die UNESCO hat die Stadt und ihre Silberminen zum Weltkulturerbe erklärt. Guanajuato ist dank der Universität und der Cervantes Festspiele ein Zentrum des Geisteslebens.

San Miguel de Allende, nur ca. 65 km von Guanajuato entfernt ist ebenfalls UNESCO Kulturerbe Stadt und gehört mit seinen Plazas, Kirchen und prachtvolen Häusern zu den schönsten Kollonialstädten des Landes und konnte sich seinen Charakter fast vollständig bewahren.

Hinter den meist recht einfachen Fasaden verbergen sich oftmals besonders hübsche Häuser mit Patios und Gärten. Das reizvolle Stadtbild, die anziehende Umgebung und das angenehme Klima haben San Miguel de Allende zu einem beliebten Ziel von vorübergehenden oder ständig hier lebenden Ausländern gemacht. Dadurch wurde die Stadt ein Zentrum auf dem Gebiet der Malerei, Bildhauerei, Töpferei; Musik, Literatur und des Schauspiels.

San Miguel de Allende

Auf in die Sierra Madre

Mexiko Festland: „Barranca del Cobre“ –„Kupfercanyon“ 10.01.- 20.01.2018

Am 10. Jänner erreichten wir mit der Fähre Topolobampo und machten uns auf den Weg nach

El Fuerte, eine nette mexikanische Stadt in Sinalola.

Dort war dann der Startpunkt einer 4 tägigen Zugsreise bis Creel mit dem „Chepe“. Wir stellten unsere Speed Turtle bei netten alten Damen in den Hinterhof und los gings. Der Zug überwindet bei der 8 stündigen Fahrt annähernd 2500 Höhenmeter und führt durch ca. 86 Tunnel und 39 Brücken. Auf der Strecke zwischen El Fuerte und Creel sind die gewaltigen Canyons bis zu 1200 m tief und 1500m breit und übertreffen noch den berühmten Grand Canyon in Arizona ums 3 fache.

Das zerklüftete Felsengebirge wird auch Sierra Tarahumara genannt. Jesuitenmönche suchten dort nach Kupfer von wo dann der Name entstand. Die Spanier fanden Gold, Silber und Opale und andere Bodenschätze und die Ureinwohner wurden aus der Hochebene in die Berge verdrängt. Es entstand der Plan eine Eisenbahn zu bauen. In Betrieb wurde sie aber erst 1961 genommen.

Im Städtchen Creel bezogen wir ein nettes Hotel und von dort konnten wir dann bei einer Tagestour so manch interessantes Fleckchen erkunden.

Diese waren „Lake Arareko“, „Cusarare Falls“, „Beginn des Copper Canyon“, die Missionen „San Ignacio“ und „Cusarare“ sowie „Valley of the Monks, Mushrooms und Frogs“. Wir besuchten auch noch „Dona Petra“ eine ca. 85 jährige Frau die noch immer eine Höhle bewohnt.

Die Eindrücke waren für uns überwältigend und auch der Kontakt zu den dort lebenden Indianern, den heutigen Tarahumara war ein Erlebnis.

Baja California Sur „Schönes Land schöne Strände“


In La Paz hielten wir uns dann einige Stunden auf der sehr schönen Strandpromenade auf.

Herrliche Strände und Plätzchen im Süden der Baja California:

Playa Tecolote

El Triunfo, alte Minenstadt im Landesinneren.

Santiago: Santa Rita Hot Springs

Caba San Luca: Tolle Bucht mit vielen traumhaften Felsen und Buchten.

Im Nationalpark Cabo Pulmo verbrachten wir 3 Nächte am Strand. Bei einer Schnorchel Ausfahrt in der Bucht konnten wir mit Wasserschildkröten, Seelöwen und jeder Menge tropischer Fische schwimmen.

„Tropico de Cancer“ – Wendekreis des Krebses, auch nördlicher Wendekreis. Er markiert die nördlichste Breite, an der die Sonne zumindest einmal im Jahr im Zenit steht.

Dann fuhren wir zurück Richtung La Paz, wir hatten die Fähre aufs Festland nach Topolopampo für den 9.01. reserviert. Wir verbrachten noch eine Nacht am CG in den Bergen.

In La Paz erledigten wir noch den Einkauf und suchten eine Schlosserei auf, da sich in unserem Fahrgestellrahmen ein weiterer Riss zeigte. Es wurde sofort geschweißt und am nächsten Tag sollten wir nochmals kommen, dann würden sie den Rahmen verstärken. Wir wollten die Überfahrt verschieben, doch wie es der Zufall wollte, war die Fähre um einen Tag verschoben worden. So konnten wir das ganz noch erledigen.

Mexikanische Schlosserwerkstatt „Unkompliziert, freundlich, wie bei uns vor 50 Jahren“

Am 10.01. fuhren wir dann gegen 21.00 Uhr, mit verstärktem, geschweißtem Rahmen, auf die LKW Fähre (man kann im Auto schlafen). Die Überfahrt dauerte ca.9 Stunden und gegen 8.00 Uhr fuhren wir aufs Festland von Mexiko.

Weiter in den Süden

 

So gemütlich es auf diesem CG auch war, wir wollten dann nach 5 Nächten doch weiter, um die vielen Buchten an der Baja Concepcion zu erkunden.

Wir kamen nicht weit und schon strandeten wir in Playa Escondido, an so einem traumhaften Strand.

Sonnen, Sand und Meer und endlich auch Temperaturen zum Baden.

Aber auch weiter südlich am Playa Armenta verbrachten wir schöne Stunden mit Michaela und Günter, mit denen wir nun schon seit 20 Tage reisten.

In Loreto hielten wir uns nur einen Tag auf.

Weitere schöne Buchten gab es bei Puerto Escondido am Juncalite Beach.

Wir fuhren dann weiter Richtung Süden, machten noch einen Abstecher zur Küste nach Puerto Adolfo Lopez, aber leider waren auch da noch keine Wale und so fuhren wir weiter nach La Paz.

Bei La Paz verbrachten wir dann die Silvesternacht an einem Strandstück, an dem wir dann auch mal die Seilwinde testen konnten. Unser Auto war doch etwas zu schwer für die Fahrt durch den Sand.

Die Neujahrsnacht verlief ganz ruhig. Obwohl wir eine schöne Sicht auf La Paz hatten, gab es nicht eine Rakete zu sehen. Silvesterknallerei scheint in Mexiko nicht üblich zu sein.

 

Weihnachtstage in Mulege 20.12.-25.12.2017

Der Platz in Mulege gefiel uns dann so gut, dass wir beschlossen dort Weihnachten zu verbringen. Wir hatten Wasser, Strom, Internet, die Stadt in der Nähe und täglich kamen Verkäufer von Fisch Shrimps, Gemüse und natürlich auch Souvenirs vorbei. Wir erstanden einen tollen farbenprächtigen Teppich. Wir hatten aber auch einige unserer vielen Reisebekanntschaften um uns versammelt.

So erkundeten wir in den nächsten Tagen den Strand, der uns dann nicht so ansprach.

In der Stadt trafen wir aber immer wieder auf sehr freundliche und hilfsbereite Mexikaner, und so konnte auch alles für das bevorstehende Weihnachtsfest eingekauft werden.

An einem Abend wurde in der Stadt ein traditioneller Hahnenkampf abgehalten, den wir dann auch besuchten. Er war dann aber doch nichts so das Richtige für uns und so brachen wir die Veranstaltung nach der 3. Runde ab. Die Hähne kämpfen bis zum Tod!!!

Es ist mexikanische Tradition!!

 

Am 24. wurde dann bereits am Vormittag mit den Vorbereitungen für das gemeinsame Fest begonnen. Agnes, Heike, Oskar und Harold schmückten eine Palme als Weihnachtsbaum, und Karin kochte für alle ein feuriges Gulasch. Um 13.00 Uhr gab`s dann Sekt und Margerita und ab 14.00 Uhr Kaffee und von Karin und Heike gebackenen Karotten- und Hefekuchen- lecker wie zu Hause!!

Am Abend wurde dann das Gulasch mit den von allen zubereiteten Zuspeisen wie Kartoffelpüree, Nudeln, Blaukraut und Serviettenknödel verspeist. Michaela hatte noch Brot gebacken!!

Bei einem gemütlichen Lagerfeuer, aber auch mit dem Gedanken an die Familie zu Hause, klang dann der Heilige Abend aus.

„Kripperlroas“  in Mexico

Die ersten Tage in Mexiko 05.-21.12.2017

Den Grenzübertritt nach Mexiko hatten wir problemlos geschafft. In das Auto wurde von einer Zöllnerin nur kurz ein Blick (und der mehr aus Neugierde) geworfen und schon standen wir auf mexikanischem Boden. Wir erledigten noch die Einreiseformalitäten (500.- Pesos pro Person) für die Touristenkarte, die den Aufenthalt von 6 Monat ermöglicht. Um unseren Visaeintrag von der USA im Pass loszuwerden mussten wir wieder zurück zur amerikanischen Einwanderungsbehörde, die nach langem reden dann den weißen Zettel doch entfernten: Wir sind nun nicht mehr in den USA registriert.

Nun sollten wir eigentlich nur noch die Aduana (Fahrzeugeinfuhr) erledigen, was dann zur Herausforderung wurde, da wir die Anmeldestelle nicht fanden. Nach einer längeren Stadtrundfahrt und einigem Nachfragen, kamen wir wieder zum Grenzübergang zurück. Aber zu einem anderen! Wir wussten, es gibt 2 Grenzen, dass die Anmeldung aber nur bei einem erledigt werden kann, wurde uns erst klar, als wir mit „Polizeigeleit“ dorthin gebracht wurden. Unser Umherirren dürfte schon aufgefallen sein.

Beim richtigen Schalter angekommen erklärte uns das freundliche mexikanische Fräulein was wir zum Ausfüllen hätten, was dann schnell erledigt war. Wir bezahlten 59 USD plus 400 USD – Kaution für unser Auto (wird bei der Ausreise wieder zurückerstattet). Nun darf die “Speed Turtle“ 6 Monate in Mexiko bleiben. Die Versicherung für Mexiko hatten wir Online schon ein paar Tage vorher abgeschlossen, das ist in Mexiko Pflicht und kostet für ein halbes Jahr 220 USD.

In der Zwischenzeit war es schon stockdunkel, wir fuhren dann doch noch 60 Km aus Mexicali raus, um auf einem Campingplatz zu übernachten. Also taten wir gleich am ersten Tag das, was man eigentlich in Mexiko nicht machen sollte: Fahren bei Nacht!

San Felipe, eine kleine Stadt am Meer, war dann unser erster Stopp für 2 Nächte. Wir richteten uns mit Michaela und Günter auf einem kleinen Campingplatz gemütlich ein und genossen die ersten Stunden auf mexikanischen Boden. Am 2. Tag kamen dann noch Thomas und Stefan mit kanadischen Freunden dazu. Es wurde gekocht und gebacken!

Unsere Route führte uns dann weiter in den Süden, durch die ersten Kakteenlandschaften, die Küste entlang. Dabei lernten wir dann auch die mexikanischen Straßenverhältnisse kennen. Für eine ca. 40 km lange Strecke 3 Stunden!!! Einen Interessanten Stopp machten wir am Coco Corner, den Platz betreut ein sehr alter Herr der beinamputiert im Rollstuhl sitzt.

In Bahia de Los Angeles verweilten wir bei Sonnenschein und pazifischen Wassertemperaturen

3 Tage. Wir sahen die ersten Delfine und allerlei Wasservögel und genossen einen ausgiebigen Strandspaziergang.

Um weitere holprige Pisten zu vermeiden, fuhren wir zurück zur Hauptstraße und kamen an die Westküste nach Villa Jesus Maria wo wir ein traumhaftes Plätzchen am Stand in Beschlag nahmen. Am Abend waren wir dann wieder 4 Autos (wie in San Felipe). Am nächsten Tag unternahmen wir eine ausgiebige Wanderung der Küste entlang zu traumhaften Buchten mit Sandstränden. Unser Ziel war „Sea Lion Arch Cove“ eine Bucht mit Felsbogen und Seelöwen, die dann auch tatsächlich dort waren.

Am Abend wurde dann gemeinsam gekocht: 3kg Schrimps frisch vom Meer, in Knoblauch Sauce mit Reis, einfach lecker.

 

Wir blieben nun an der Westküste. In Guerrero Negro wurde eingekauft und nun wollten wir zur Laguna Ojo de Libre, wo sich im Winter Grauwale aufhalten. Die Fahrt dorthin führt durch ein riesiges Salzabbaugebiet. Wir waren dann aber zu früh, die Wale kommen erst im Jänner!!!!

So ging es weiter nach Bahia Asunzion, ein typisch mexikanisches Dorf, wo die Ortsbewohner am Abend einen Weihnachtsumzug abhielten, und alles was laufen konnte, auf der Straße war.

Am nächsten Tag erklärte uns ein Hundewelpe für seine neue Familie und verbrachte den Abend und die Nacht bei unseren Autos (er hatte sich ein Loch bei Günters reifen gegraben) leider mussten wir den halbverhungerten Welpen schwerem Herzens zurücklassen. In der Nacht hatten wir seit Wochen den ersten Regen. Am Tag lachte wieder die Sonne und die Reise führte uns weiter auf Waschbrettpiste nach Punta Abreojos wo wir in den Sanddünen übernachteten.

 

In San Ignacio besuchten wir die Missionskirche und verkosteten an einem Straßenstand leckere Tortillas.

Bei Santa Rosalia kehrten wir zurück zur Ostküste, wo wir dann auch wieder Agnes, Harold, Heike und Oskar trafen.

Nach zwei Tagen fuhren wir nach Mulege weiter, um Wäsche zu waschen und unsere Homepage wieder mal zu aktualisieren. Damit ihr über Weihnachten was zu lesen habt.

Wir möchten uns bei allen, die unsere Reise auf unseren Blog mitverfolgen und immer wieder tolle Kommentare schreiben bedanken.

 

Felize Navidad und alles Gute und viel Gesundheit für 2018.

Los Angeles

Durch diese Stadt mit dem eigenen Wohnmobil zu fahren, ist ein besonderes Erlebnis. Wenn man sich auf einer, der bis zu 8 Spuren, der Autobahn schlängelt und man dann entscheiden muss welche dieser Spuren man nehmen muss um ans Ziel zu kommen, erscheinen so manche Schweißperlen an der Stirn. Wir hatten 2 x das Vergnügen die Stadt zu durchqueren, was uns dann aber auch gereicht hat.

Einen tollen Tag verbrachten wir in den Universal Studios. Einen überwältigenden Eindruck und Einblick von der Filmwelt bekommt man bei den vielen Animationen. Man hat die Auswahl von Harry Potter, Simpson, Transformers, …….aber auch die Studiotour war äußerst interessant.

Man muss es einfach gesehen haben!!!!

Mit einem Zwischenstopp in Oceanside, wo wir eine Nacht am Hafen verbrachten, erreichten wir

San Diego, unsere letzte große Stadt in den USA.

Hier trafen wir uns mit Agnes und Harold und verbrachten 2 Tage an der Mission Bay. Wir hatten uns viel zu erzählen und so wurden uns die Tage fast zu kurz. Wir vereinbarten, uns bald an der Baja in Mexiko zu treffen.

In San Diego besuchten wir noch Sea World, wo uns die Shows mit den Delfinen und Orkas faszinierten, wenn man diese auch mit etwas gemischten Gefühlen erlebt.

 

Nun ging`s aber endgültig Richtung Mexiko. Wir trafen uns mit Michaele und Günter in El Centro, wo wir uns am 6. Dezember, am frühen Nachmittag, Richtung Mexicali aufmachten.

GOOD BAY AMERIKA!!

VIVA MEXIKO!!