Schnell waren wir in Lone Pine angekommen und machten uns in westlicher Richtung, genau auf den „Mount Whitney“ zu, den mit 4416m höchsten Berg der USA auf zusammenhängenden Staatsgebiet. Nach knapp 3 Meilen erreicht man die legendären Alabama Hills, wo in den 1950er und 1960er Jahren über 200 Filme mit berühmten Schauspielern gedreht wurden. Es ist kein Wunder, dass dieses Vorgebirge der Sierra Nevada dafür einen ausgezeichneten Drehort abgab. Entlang der nicht asphaltierten, aber gut befahrbaren Movie Road wechseln sich goldbraune, abgerundete Hügel mit bizarren Gesteinsformationen ab, die eine ideale Westernkulisse bilden.
Wir verbrachten gleich 2 Nächte, man kann überall frei mit seinem Fahrzeug stehen bleiben, in diesem einzigartigen Gebiet. Tagsüber hatten wir angenehme 24° und nachts einen tollen Sternenhimmel.
Unter allen Wüstengebieten trägt dieses Tal den bedrohlichsten Namen, welchen es von frühen Pionieren, die das erbarmungslose Klima auf dem Weg nach Westen nur knapp überlebt haben, bekommen hat.
Die ständig extremen Temperaturen in den Sommermonaten bis 45° (Hitzrekord 56,7°) und der tiefsten Lage, 85 m unter dem Meeresspiegel, macht es zum heißesten Gebiet der westlichen Hemisphäre. Es ist also ratsam den Aufenthalt in diesem Gebiet in die Wintermonate zu verlegen. Für Autohersteller ist es dagegen ein bevorzugtes Testgelände.
Wir hatten bei unserem Aufenthalt zwar auch bis 33° (15° in der Nacht) was wir aber bei den vielfältigen Eindrücken, die das Death Valley zu bieten hat, ganz gut verkraften konnten.
Wir hatten ja nun schon einiges an tollen Landschaften gesehen, aber abermals wurden unsere Vorstellungen übertroffen. Die Gebirgsketten präsentierten sich uns in allen möglichen braun, rot, lila, rosa, rot Färbungen, die sich untereinander vermischen und zum Teil an riesige Schoko/Pistazien/Vanille/Erdbeereisberge erinnern. Aber auch eine Vielzahl an Canyons können erwandert werden. Höhepunkte sind dann natürlich der Salzsee „Badwater“ auf dem man herumlaufen kann und die „Stovepipe Sanddünen“, sowie der „Ubhebe Crater“ im Norden.
So vereinen sich im größten Nationalpark der USA vielfältigste Landschaftsformen, aber auch eine Vielzahl an Tieren und Pflanzen.
Wir liefen natürlich ein Stück am Salzsee, wanderten im Mosaik Canyon, warfen einen Blick in den Ubhebe Crater und waren bei den Sanddünen.
Badwater Salzsee
Badwater Salzsee
Badwater Salzsee
Badwater Salzsee
Badwater Salzsee
Badwater Salzsee
Badwater Salzsee
Badwater Salzsee
Zabriskie Point
Zabriskie Point
Artists Palette
Artists Palette
Artists Palette
Artists Palette
Mesquite Flat Sand Dunes
Mesquite Flat Sand Dunes
Mosaic Canyon
Mosaic Canyon
Mosaic Canyon
Mosaic Canyon
Mosaic Canyon
Mosaic Canyon
Mosaic Canyon
Ubehebe Krater
Ubehebe Krater
Am imposantesten erlebten wir aber das Death Valley bei der Fahrt von 40 km über eine Schotterpiste über den Red Pass und durch den Titus Canyon.
Titus Canyon Road – Red Pass
Titus Canyon Road – Red Pass
Titus Canyon Road – Red Pass
Titus Canyon Road – Red Pass
Titus Canyon Road – Red Pass
Titus Canyon Road – Red Pass
Titus Canyon Road – Red Pass
Titus Canyon Road – Red Pass
Bighorn Schafe
Kaktus
Bei dieser Fahrt erreicht man die „Geisterstadt Rhyolite“. Sie bildete Anfang des 20.Jh das Zentrum des sogenannten Bullfrog District, ein Schürfer Camp mit 50 Minen. Wenn man heute durch die „Stadt“ fährt kann man sich kaum vorstellen dass diese damals über 10.000 EW hatte und die drittgrößte Stadt Nevadas war. Heute befindet sich dort das „Goldwell Open Air“ Museum. Man kann im Gelände Ausstellungsstücke verschiedener Künstler bewundern.
Geisterstadt Rhyolite
Geisterstadt Rhyolite
Geisterstadt Rhyolite
Geisterstadt Rhyolite
Geisterstadt Rhyolite
Geisterstadt Rhyolite
Geisterstadt Rhyolite
Am 3. Tagnahmen wir Abschied vom „Death Valley“. Wir fuhren im Norden bei den Eureke Sanddünen auf der Big Pine Road aus dem Death Valley raus und weiter nach Lone Pine.
Bevor wir aber die Stadt unsicher machten verbrachten wir eine Nacht am „Lake Mead“ dem größten Stausee am Colorado River, inmitten einer tollen, farbenprächtigen Wüstenlandschaft. Es treffen hier 3 Wüstengebiete aufeinander. Die Majave Wüste, die Great Basin Wüste und die Sonoran Wüste mit einer einzigartigen Fauna und Flora.
Wir besichtigten dann auch den „Hoover Staudamm“, der in den 30 er Jahren erbaut wurde und der größte in Amerika ist. Die Colorado Brücke über dem Staudamm verbindet Nevada und Arizona.
Lake Mead
Lake Mead
Lake Mead
Hoover Dam
Lake Mead
Hoover Dam
Hoover Dam
Hoover Dam
Hoover Dam
Hoover Dam
Las Vegas:
Übernachten in Ägypten, Einkaufen in Paris, Essen in Venedig – alles an einem Tag!!
Die einstmalige Zockerzitadelle im Wüstensand entwickelt sich in rasendem Tempo in die größte Amüsiermetropole der Welt. Las Vegas zieht jährlich 40.Mio. Touristen an, hier wird gezockt, gekauft und geheiratet. „The City of Entertainment“ wirkt wie ein riesiger Vergnügungspark, der für jedes Reisebudget etwas zu bieten hat: Vom Luxuspenthouse bis zum billigen Motelzimmer, von Black Jack und Poker bis zum einarmigen Banditen. Längst sind dies aber nicht mehr alleine die Attraktionen. Die Themenhotels die am „Strip“, dem Las Vegas Boulevard, wie auf einer Perlenkette aufgefädelt zu finden sind, übertrumpfen sich gegenseitig mit ihren Angeboten. So findet man „Caesar`s Palace“ mit römischer Einkaufsstraße, „Paris Las Vegas“ mit dem Eifelturm, „The Venetian“ in dem man mit Gondeln durch die Anlage fahren kann, das „Bellagio“ mit einem riesigen See auf dem Wasserspiele zu verschiedenster Musik aufgeführt werden. Dies sind aber nur ganz wenige, die wir uns angesehen haben. Um alles zu sehen würde nicht mal eine Woche ausreichen.
Wir hielten uns zwar ein paar Tage am Rand der Stadt auf einem Campingplatz mit Pool auf, nutzten den Tag zum Entspannen und am Abend versuchten wir uns dann auch mal an den Spielautomaten. Außer Erfahrung haben wir aber nichts gewonnen!!!
Am 17 Okt. konnten wir mit Agnes und Harold, die so wie wir seit 5 Monaten unterwegs sind, einen netten Abend in Las Vegas verbringen.
Las Vegas
Las Vegas
Las Vegas
Las Vegas
Las Vegas
Las Vegas
Las Vegas
Las Vegas
Las Vegas
Las Vegas
Las Vegas
Las Vegas
Las Vegas
Las Vegas
Las Vegas
Las Vegas
Las Vegas
Las Vegas
Las Vegas
Las Vegas
Las Vegas
Las Vegas
Las Vegas
Las Vegas
Und weiter geht’s mit unserer „Speed Turtle“ ins Death Valley.
Google Map`s: Monument Valley in den Brice Canyon NP
Die nächsten Tage verbrachten wir mit den beiden Schweizern Thomas und Stefan.
Ab Escalante fuhren wir auf der Schotterpiste „Hole in the Rock“ (eine richtige Herausforderung für Speed Turtle) und liefen so manche Kilometer auf verschiedenen Trails zu abgelegenen Canyons. Darunter der „Zebra Slot“ der leider mit Wasser voll war. Mehr Glück hatten wir dann beim „Slot Canyon“ und beim „Spooky Canyon“. Dieser ist so eng, dass man sich schon seitlich durchzwängen muss und dies nur mit kleiner Konfektionsgröße schafft!!! Platzangst darf man nicht haben.
Ein Erlebnis waren auch die Mondnächte mit grandiosem Sternenhimmel.
Bei „Devils Garden“, einem Platz mit Steinformationen, die aussehen wie riesige Pilze, kamen dann die Fotografen so richtig in Form.
Zebra Slot
Zebra Slot
Zebra Slot
Zebra Slot
Zebra Slot
Zebra Slot
Zebra Slot
Spooky Canyon
Spooky Canyon
Spooky Canyon
Spooky Canyon
Zebra Slot
Spooky Canyon
Calf Creek
Abendessen bei Sonnenuntergang
Spooky Canyon
Spooky Canyon
Spooky Canyon
Spooky Canyon
Calf Creek
Spooky Canyon
Devils Garden
Devils Garden
Devils Garden
Devils Garden
Devils Garden
Devils Garden
Devils Garden
Devils Garden
Devils Garden
Devils Garden
Auf der Rückfahrt nach Kanab machten wir noch beim „Kodachrom Basin“ State Park an der Cottonwood Road halt. Dieser ist bekannt für die „Chimneys“. Schornsteinähnliche Felstürme die durch verstopfte Quellen und Geysire, die dann durch Erosion wieder freigelegt wurden, entstanden sind.
Kodachrom State Park
Kodachrom State Park
Kodachrom State Park
Auch den „Cottonwood Canyon“ erwanderten wir mit Thomas und Stefan, bevor sich dann ab Kanab unsere Wege wieder trennten.
Cottenwood Narrows
Cottenwood Narrows
Cottenwood Narrows
Grosvenor Arch
Grosvenor Arch
Zurück in Kanab, spielten wir noch bei der Lotterie um die Permits für die Wanderung zu den „Waves“ mit. Es dürfen nur 20 Personen jeden Tag (10 werden im Internet, 10 vor Ort verlost) in dieses grandiose Gebiet. Leider waren wir nicht dabei, so haben wir einen Grund nochmals wieder zu kommen!!
Unsere Reise ging weiter zum „Zion National Park“ den wir aber nur durchquerten. Es waren wiederum viele Menschen anwesend und wir hatten nun mal genug von vielen tollen Steinen. Wir brauchen ja auch weitere Gründe dieses tolle Land wieder mal zu besuchen.
Ab Kanab, wo wir unsere Vorräte auffüllten, fuhren wir wieder nördlich um die Sehenswürdigkeiten auf der „Scenis Byway“ 12 zu bewundern.
Auf dem Weg dorthin befinden sich die „Coral Pink Sand Dunes“.
Coral Pink Sand Dunes
Coral Pink Sand Dunes
Coral Pink Sand Dunes
Coral Pink Sand Dunes
Coral Pink Sand Dunes
Am Scenic Bayway stimmte uns dann aber gleich mal der „Red Canyon“ auf die bevorstehende Landschaft ein. Wohin man blickt, überall in allen möglichen Rottönen leuchtende Felsen.
Red Canyon
Red Canyon
Red Canyon
Red Canyon
Red Canyon
Red Canyon
Bryce Canyon National Park
Das dominante Naturwunder der Region ist der Bryce Canyon. Die Farbenvielfalt und atemberaubenden Panoramablicke sind kaum zu überbieten. Man fühlt sich wie in eine Märchenwelt versetzt, wenn man durch die Felsnadeln und Felstürmchen, die in einer Farbpalette von Rot, Orange, Rosa, Lila, Braun,…leuchten, wandert.
Nach einem grandiosen Sonnenaufgang, genossen wir bei einer 4 Stunden Wanderung mit Thomas und Stefan (den beiden Schweizern, die wir schon in Alaska kennen gelernt haben) diesen tollen NP.
Vom Norden, dem „North Rim“ erkundeten wir den „Grand Canyon“.
Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen tagsüber (nachts 0 Grad) konnten wir bei kurzen Wanderungen am „Point Imperial“ und „Cape Royal“, und dann noch vom Walhalla Plateau aus die grandiosen Fernsichten über die Berge und Schluchten, die hier zum Großteil der Colorado River und die Mächte der Natur geschaffen haben, bestaunen.
Google Map´s : Canyonland NP bis Monument Valley Nach Arizona, in das Navajo Indian Reservat.
Diese Region wurde Mitte des 16. Jh. von den Navajos, die aus dem Westen Kanadas kamen besiedelt. Als später die Weißen kamen und sie bekämpften, mussten diese bald ihren Wiederstand aufgeben. Pioniere brannten ihre Siedlungen nieder und die Natives wurden nach New Mexiko zwangsübersiedelt. Erst 1868 wurde dem inzwischen stark dezimierten Stamm die Rückkehr in ihr Land ermöglicht. Heute ist dieses Gebiet das größte Native Land in Amerikas, mit ca 300.000 Navajos. Sie verwalten ihr Land eigenständig und betreiben auch die verschiedenen Sehenswürdigkeiten wie Monument Valley, Antelop Canyon und viele weitere Naturdenkmäler.
Monument Valley/ Navajo Tribal Park
Den Reiz dieser Landschaft machen die aus dem Nichts, senkrecht in die Höhe ragenden Felsblöcke in allen Farben und Gestaltungsformen. Viele kennen drei der berühmten Felsen aus Wild West Filmen oder aus der Werbung. Auf der Höhe auf der heute die Spitzen der Felsgestalten sind befand sich früher eine Flusslose Hochebene. Nachdem Wind und Wetter wieder einmal am Werk waren, legte die Erosion die einzelnen Felsformationen frei. Durch das Eisenoxyd im Gestein brillieren sie in allen möglichen Rottönen.
Der Unterschied zu anderen Park liegt darin, dass es keine Wanderwege gibt. Man kann das Monument Valley auf 4 Rädern oder auf dem Pferderücken erkunden. Die Entscheidung war schnell getroffen: 4 Rädern/„Speed Turtle“!
Leider gab es keinen Sonnenuntergang, da am Abend ein Gewitter aufzog.
Monument Valley
Monument Valley
Fotobegeisterte Chinesen
Monument Valley
Monument Valley
Monument Valley
Monument Valley
Monument Valley
Monument Valley
Monument Valley
Monument Valley
Monument Valley
Monument Valley
Navajo National Monument „Betatakin“
2 Tage verbrachten wir beim Betatakin Canyon, etwas abseits der Strecke, am Sunset Campground. Dieses Gebiet gehört ebenfalls den Natives „Navajo“. Man kann die Steinhäuser die in Felsüberhänge gebaut sind, aus der Ferne oder mit Führungen besichtigen. Die Wanderung war uns zu lange und so begnügten wir uns mit der Fernsicht und dem Museum, was uns aber auch einen tollen Einblick in die Vergangenheit dieser Menschen ermöglichte.
Navajo NM-Betetakin Canyon
Navajo NM-Betetakin Canyon
Navajo NM-Betetakin Canyon
Navajo NM-Betetakin Canyon
Navajo NM-Betetakin Canyon
Navajo NM-Betetakin Canyon
Navajo NM-Betetakin Canyon
Unsere Reise sollte uns nun zu einem Höhepunkt, den Antelop Canyon führen. Die Erwartungen waren riesig, wurden aber schnell durch übervolle Parkplätze nach unten korrigiert. Nach 1,5 Stunden Wartezeit durften wir den grandiosen Canyon betreten. Die Eindrücke dieses Naturschauspiel sind kaum zu beschreiben und dann auch leider schwierig zu fotografieren gewesen, wenn man ständig angetrieben wird weiterzulaufen. Täglich werden im 15 Minuten Abstand 2.000 -3.000 Menschen, in 50 Minuten durchgeschleust! Schade – aber trotzdem toll!!!
Antelope Canyon
Antelope Canyon
Antelope Canyon
Antelope Canyon
Antelope Canyon
Antelope Canyon
Antelope Canyon
Antelope Canyon
Antelope Canyon
Antelope Canyon
Antelope Canyon
Unsere Reise führte uns weiter durch Arizona und trafen bei Page wieder auf den Colorado River, wo dieser durch den Glen Canyon Dam aufgestaut wird. Dadurch bildet sich der zweit größte Stausee, der „Lake Powel“. Eine Oase in der Wüste
Glen Canyon Dam
Glen Canyon Dam
Glen Canyon Dam
Bei der „Navajo Bridge“ die eine der wenigen Brücken (7 Übergänge auf 1.207 km) über den Colorado River ist, verlässt man das Navajo Gebiet.
Navajo Bridge
Navajo Bridge
Entlang des Colorado River und San Juan River
So viele Eindrücke mussten erst mal verarbeitet werden und so gönnten wir uns mal eine Auszeit und verbrachten einen Tag am Ufer des Colorado River.
Einen weiteren Tag am Aussichtpunkt des San Juan River im Goosenecks State Park, wo man einen tollen Einblick in die Schlucht des Rivers hat.
In „Bluff Fort Historic Site“ informierten wir uns über das Leben der Menschen die vor über 120 Jahren als Pioniere, das Land der Navajo besiedelten.
Mexican Hat
Liegt am San Juan River, am nordöstlichen Zufahrtsbereich zum Monument Valley. Der Ort hat seinen Namen von einer lustigen Felsformation die an einen Sombrero erinnert.
Colorado River
Colorado River
Colorado River-Fisher Towers
Bluff-Historic Bluff Fort
Bluff-Historic Bluff Fort
Bluff-Historic Bluff Fort
Bluff-Historic Bluff Fort
Bluff-Historic Bluff Fort
Bluff-Historic Bluff Fort
Bluff-Historic Bluff Fort
San Juan River- Goosenecks State Park
San Juan River- Goosenecks State Park
Eidechse in der Wüste
Stellplatz in der Wüste bei Goosenecks
Stellplatz in der Wüste bei Goosenecks
Stellplatz in der Wüste bei Goosenecks
Stellplatz in der Wüste bei Goosenecks
Mexican Hat
Arche National Park
Dieser Park ist berühmt für seine einzigartigen, von der Natur geschaffenen Arches/Steinbögen, die sich durch Erosion und Verwitterung ständig verändern. Im Arche NP befindet sich die mit Abstand größte Konzentration dieser Naturwunder mit ca. 2.000 Stück auf 30 Hektar.
Neben den Steinbrücken sind die spitzen und in allen Rottönen leuchtenden Pilzfelsen eine Attraktion des Parks. Ebenso die balancierende Felskugel.
Für uns war dieser Park das nächste große Erlebnis, und mit seinen von der Natur geschaffenen Formationen mit nichts zu vergleichen. Wir erlebten das „North Window“, „South Window“, „Double Arch“ und viele weitere Stationen bei abermals traumhaften Wetter, aber natürlich auch vielen Menschen.
Höhepunkt war für uns aber dann die Wanderung von der Wolfe Ranch, mit einem Abstecher zu den Felsmalereien, zum „Delicate Arch“.
Arches NP-Park Avenue
Arches NP-Park Avenue
Arches NP-Park Avenue
Arrches NP-Park Avenue
Arches NP-The Organ
Arches NP-Park Avenue
Arches NP-Three Gossips
Arches NP-Park Avenue
Arches NP-Double Arch
Arches NP-Double Arch
Arches NP-The Windows
Arches NP-The Windows
Aches NP-The Windows
Arches NP-The Windows
Arches NP-The Windows
Arches NP-The Windows
Aches NP-Turret Arch
Arches NP-Balanced Rock
Arches NP-Double Arch
Arches NP-Double Arch
Arches NP-Double Arch
Arches NP-Double Arch
Arches NP-Double Arch
Arches NP-Sand Dune Arch
Arches NP-Sand Dune Arch
Arches NP-Sand Dune Arch
Arches NP-Sand Dune Arch
Arches NP-Delicte Arch
Arches NP-Delicte Arch
Arches NP-Delicte Arch
Arches NP-Delicte Arch
Arches NP-Delicte Arch
Canyonland National Park
In diesem Park treffen einige Superlative zusammen. Er wirkt auf faszinierende Art schroff und abweisend und ist weniger erschlossen als so manch andere Nationalpark. Dominant sind die Schluchten, die in satten Rottönen bezaubern, allerdings kann der Canyonland NP genauso gut mit Sandsteinformationen und Tafelbergen auftrumpfen, was einen unglaublich tollen Kontrast erzeugt. Die Schluchtenkreationen in diesem Teil Uthas stammen vom Colorado und vom Green River. Die beiden Gewässer haben Millionen von Jahren daran gearbeitet, dieses Schluchtenszenario zu gestalten. Am besten kann man beim Wandern die ganze Schönheit und den Zauber des Ortes erleben.
Der Park ist mit 1.366 Quadratkilometern, für amerikanische Verhältnisse, relativ groß. Er teilt sich in drei komplett verschiedenartige Gebiete. „The Island in the Sky“ ist das Gebiet zwischen Greeen River und Colorado River, „The Needels“ befindet sich südlich des Geen River, und westlich des Green River befindet sich „The Maze“ das Gebiet das kaum erschlossen ist.
Wir erlebten den NP bei herrlichem Wetter von vielen Aussichtpunkten aus aber auch bei kurzen Wanderungen. Den Wunsch den „White Rim“ zu fahren (eine fast 400 Meter tieferliegende Sandpiste) konnten wir uns nicht erfüllen, die Straße ist nur für kleine Allradfahrzeuge geeignet!
Im State Park „Dead Horse“, der nur wenige Kilometer entfern ist, genossen wir den Blick auf den „Dead Horse Overlook“. Hier kann man nur staunen, welche Gewalten über Millionen von Jahren hier tätig waren, um solch grandiose Schluchten zu schaffen.
Wir sind nun seit 128 Tage oder 4 Monate unterwegs. Dabei legten wir fast 30.000 km zurück und verbrachten unsere Nächte auf über 100 verschiedenen Plätzen (was oft gar nicht so einfach ist, da wir die Campingplätze eher meiden und die abgelegenen Naturplätzchen bevorzugen, die aber eher rar sind).
Wir sind nun seit 6. September in den vereinigten Staaten von Amerika und haben das erste Highlight den Yellowston National Park mit all seinen Facetten erlebt. Uns beeindruckt aber auch die Landschaft, die wir auf den langen Strecken erleben, und die sich immer mehr in die Farbenpracht des Herbstes verwandelt. Die Weite der Täler, die riesigen Gebirgsketten der Rocky Mountain und ihren Ausläufen und die vielen Flüsse, Schluchten und riesigen Seen sind jeden Tag ein neues Erlebnis. Wir legen immer öfter mal einen Tag Pause ein, um die vielen Eindrücke auf unseren Festplatten (Hirn) einigermaßen abspeichern zu können.
Unsere Reisebekanntschaften Michaela und Günther aus Wien und Agnes und Harold aus Deutschland haben wir aus den Augen verloren (schon längere Zeit nicht gesehen), da es bekanntlich viele Wege nach Rom/Mexiko gibt. Wir haben aber ständigen Kontakt mit ihnen und wir berichten uns immer wieder wo wir uns gerade aufhalten.
Was uns natürlich schon sehr fehlt ist unsere Familie und Freunde. Aber auch da gibt es Gott sei Dank Watts App und Skype, so das wir uns immer wieder mal hören oder Gedanken austauschen können.
Was uns auch schon recht fehlt: Schwarzbrot, oder einfach gesagt unser Brot. Wir machten deshalb schon einen Umweg zu einem österreichischen Bäcker in Kamas. Aber leider war geschlossen und nach Auskunft im Supermarkt nebenan sei er Schwammerl suchen. So war der Traum schnell ausgeträumt und es gab wieder „Luftbrot“. Wir werden es überleben!!
Unsere Eindrücke von den USA beziehen sich bis jetzt hauptsächlich auf die Landschaft. Was die Menschen betrifft können wir noch nicht viel berichten. Was wir aber schon erlebt haben, dass sie recht Hilfsbereit sind, wenn man Auskunft oder Unterstützung benötigt.
Was uns noch sehr wichtig ist: Recht herzlich Dank für die vielen Kommentare auf unserer Homepage! Wir freuen uns immer wieder, dass uns so viele von zu Hause, auf unserer Reise begleiten. Verzeiht, wenn wir nicht alle Grüße beantworten.
Google Map´s: Vom Yellowstone NP in den Canyonland NP
Antelope Island
Da das Wetter sehr schön war, beschlossen wir uns die „Antelope Island“, eine 24 km lange Insel im Great Salt Lake näher anzusehen. Ihre malerische Schönheit, die Einsamkeit und Ursprünglichkeit der Natur und die verschiedenen Facetten der Lake machen die Faszination von „Antelope Island“ aus. Man erreicht sie über einen 10km langen Damm und von den Antilopen die dort anzutreffen sind hat sie ihren Namen. Der See „Great Salt Lake“ hat einen Salzgehalt von 28% und ist 120 km lang und im Südosten liegt die Stadt „Salt Lake City“. Durch den hohen Salzgehalt können im See keine Fische leben, aber er ist die Heimat vieler Vogelarten, Salinenkrebse und Watvögel. Auf der Insel leben riesige Herden von Bisons und auch Kojoten kann man immer wieder in der Ferne herumstreifen sehen.
Nach einer sehr stürmischen Nacht (das Wetter hat umgeschlagen) erkundeten wir dann am nächsten Tag die City.
Salt Lake City
Ist die Hauptstadt des Bundesstaates Utha, aber auch die größte Stadt zwischen San Franzisco, und Sacramento im Westen, Denver im Osten und Calgari im Norden. Sie liegt zwischen zwei Gebirgszügen am Great Salt Lake. Sie ist die einzige Metropolstadt im zentralen Westen der USA und mit einigen Städten entlang der Wasatch Range nennt sich diese Region Wasatch Front. Vier Fünftel aller Einwohner Uthas leben in dieser Metropolregion.
Mit knapp 200.000 EW erfüllt SLC das Kriterium einer Großstadt. Es fällt schnell ins Auge, dass die Stadt ungewöhnlich sauber und gepflegt ist. Das moderne Stadtbild mischt sich mit historischen Eindrücken.
Gegründet wurde die Stadt 1847 vom Mormonenführer Brigham Young und präsentiert diese Wurzeln heute noch eindrucksvoll in Form von historischen Städten. Durch viel Fleiß und Entbehrungen machten diese Siedler damals die Wüste fruchtbar und weitere Siedler folgten. Zum Zeichen ihres Fleißes haben sie in ihrem Wappen den Bienenkorb, ein Symbol ihrer Emsigkeit.
Die Anhänger der Mormonischen Glaubensrichtung nennen sich „Church of Jesus Christ of Latter-Day Saints“ (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage). Laut ihrer Glaubensauffassung, befinden wir uns in den letzten Tagen bevor Jesus wieder geboren wird. Man spürt in der ganzen Stadt den Einfluss dieser Glaubensrichtung.
Das Stadtbild prägen auf der einen Seite ehrwürdige Gebäude wie das „State Capitol“(Sitz des Houses of Government) auf der anderen Seite die herrlichen sakralen Bauwerke des Tempel Distrikt. In diesem befindet sich als Herzstück der „Tempel“ der nur von Mormonen betreten werden darf. Wir besichtigten das „Church Office Building“ (Hauptgebäude der Mormonen) von wo man, vom 26 Stockwerk, einen tollen Rundblick über die Stadt bekommt.
Ein weiteres interessantes Gebäude ist der „Tabernacle“, in dem der Mormon Tabernacle Chor seine Auftritte hat. Die Akustik soll so toll sein, dass man eine Stecknadel bis in die letzte Ecke fallen hört.
All dies Gebäude liegen in einem, mit herrlichen Blumenrabatten, Springbrunnen und verschiedensten Statuen angelegten Garten dem „Historic Temple Square“.
Bekannt wurde SLC aber auch durch die Austragung der Olympischen Winterspiele 2002. In der Stadt fanden die Eröffnung und die Abschlusszeremonie stat.
Nach einem kurzen Rundgang in der Einkaufsstraße verliesen wir SLC Richtung Park City, einem riesigen Schigebiet, wo die Sprung und Rodelbewerbe der Olympischen Spiel ausgetragen wurden.
Unsere Reise führt uns nun weiter in die Nationalparks der USA im Bundesstaat Utha.
Er liegt in der nordwestlichen Ecke des Bundesstaates Wyoming inmitten der Rocky Mountains und dehnt sich auf einem Hochplateau in über 2.000 Metern Höhe aus. Innerhalb des Parks variieren die Höhenlagen bis über 3.400 Meter hohen Bergen, die die Kulisse malerisch umrahmen. Infolge der Höhenlage, ist das durch die Rocky Mountains geprägte Klima, ein ganz besonderes. In den tiefen Lagen hat es im Sommer gleich mal an die 30° und nachts kann es schnell auch mal minus Grade haben. Am Morgen scheint mal die Sonne und zu Mittag kann es dann heftige Gewitter geben, die aber so schnell vorbei sein können wie sie gekommen sind. Der Yellowston NP ist neben dem Grand Canyon NP der beliebteste NP Nordamerikas und wird jährlich von ca. drei Millionen Menschen besucht.
Er ist der älteste NP der Welt, wurde 1872 gegründet und ist für seine Geysire und blubbernden Schlammlöcher sowie für seine Wildtiere berühmt.
Das insgesamt 9.000 Quadratkilometer große Hochplateau ist vulkanisch. Eine gigantische Magmakammer unterhalb der Oberfläche , die von einer bis zu 16.000° heißen Masse aus der Tiefe gespeist wird, ist verantwortlich für die leuchtend bunte Kulisse mit bizarren Landschaften an der Oberfläche.
Drei geothermische Formen machen den Park berühmt: Geysire bei denen heißes Wasser immer wieder ausgeblasen wird wie „Old Faithful“, „Mud Pots“ kochende Schlammlöcher, und die „Hot Springs“ heiße Quellen bei denen das kochende Wasser kontinuierlich an die Erdoberfläche tritt.
Landschaftlich hat der Yellowston aber auch dichte Nadelwälder, steil aufragende Felsformationen, wilde Flüsse und glasklare Seen sowie unzählige Wasserfälle zu bieten.
Ein Highlight der „Grand Canyon of the Yellowston“ befindet sich im Osten des Parks. Er wurde durch einen Vulkanausbruch vor über 600 000 Jahren gebildet. Kernstück der Schlucht ist der Yellowston River und die Wasserfälle „Upper Falls“ mit 33 m und „Lower Falls“ mit 100 m (doppelt so hoch wie die Niagarafälle).
Nicht zu vergessen die Tierwelt. Im Park trifft man immer wieder auf Bisons und wer genügend Zeit mitbringt kann auch mal einen Grizzly, Schwarzbären, Elk, Wolf, Kojoten, Weißkopfseeadler,… entdecken. Nicht umsonst wird der Park „Amerikas Serengeti“ genannt.
Wir begannen die Erkundungstour des Yellowston NP beim Westeingang (es gibt insgesamt 5 Einfahrtsstraßen). Wir fuhren gleich mal Richtung Süden wo die größte Dichte an Geysiren, Schlammlöchern, und heißen Quellen anzutreffen ist. Bei strahlendem Sonnenschein (und natürlich einer unzähligen Schar an Menschen) konnten wir tolle Eindrücke erleben. Das Farbenspiel, die dampfende, brodelnde Erde und natürlich der Geruch kann mit keinem Foto wiedergegeben werden, man muss es erleben.
Höhepunkte waren aber dann der „Midway Geysir“ in all seiner Farbenpracht und der „Old Faithful“ der ziemlich pünktlich alle 90 Minuten mit einer bis zu 50 Meter hohen Fontaine ausbricht.
Uns persönlich faszinierte aber dann besonders bei Norris, weiter nördlich, das „Back Basin“ und das „Porcelain Basin“ wo man ebenfalls auf Wanderwegen zwischen den Quellen, Geysieren und Schlammlöchern herumlaufen kann. Es ist eines der vielfältigsten Gebiete und jedes Basin ist für sich ein Erlebnis.
Im Nordwesten wanderten wir beim Ort Mammoth durch das Gebiet mit den heißen Quellen. Das Wasser der Quellen ergießt sich über terrassenförmige Felsen und hat so ein Natur Spektakel gebildet, das in ständiger Veränderung ist.
Im Osten durchzieht der Yellowston River den Park, der uns mit seiner imposanten Schlucht über ca. 32 km, und den Wasserfällen einen unvergesslichen Eindruck bescherte.
Der Yellowston Park beeindruckte uns 5 Tage lang, mit Sonne, Regen und Schnee aber besonders durch seine einmaligen Naturspektakel und natürlich auch der Tierwelt.
Wir verliesen den Yellowston National Park durch den Südeingang, wobei man gleich in den Teton National Park gelangt. Dieser ist meist im Schatten des großen Bruders am riesigen SeeYNP.
Er beeindruckt aber mit der „Teton Range“ einer relativ jungen Gebirgskette (ca. 4 Mio. Jahre) der Rocky Mountains, mit einer Länge von ca. 100 km und dem höchsten Berg dem „Teton“ mit 4.199 Metern Höhe.
Diese Diashow benötigt JavaScript.
Unser Weg führte uns dann durchs Farmland von Wyomimg, Idaho und Utha, am Bear Lake vorbei nach Salt Lake City.