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Alberta „Die Öl und Gas Provinz“

Angrenzend an die Hauptstadt Edmonton liegt der Elk Island National Park. Dieser wurde ursprünglich als Hirschgatter geschaffen, bot aber bald auch Bisons eine Zuflucht. Er ist Kanadas einziger komplett eingezäunter Park und es konnte dadurch die wieder Ansiedelung von Bisons erreicht werden. Inzwischen ist der Bestand so hoch, dass die Tiere in viele Paks Ausgesiedelt werden können. Der Park ist trotzdem kein Tierpark und uns war es nicht möglich einen Bison, trotz 16 km Wanderung, zu Gesicht zu bekommen.

 

Wir verlassen nach 2 Nächten den Park Richtung Edmonton und fahren den direkten Weg zum Northwest Territorium: 1100 km wiederum fast nur gerade aus, durch Felder und Wälder, mit Kühen und Pferden auf kleinen Ranchen.

 

Der Norden Albertas ist geprägt durch Öl und Gasfelder, welche die ergiebigsten Kanadas sind aber auch viele Seen und Naturlandschaften.

Ottawa

 

Die Bundeshauptstadt von Kanada mauserte sich in den letzten Jahren zu einer lebenssprühenden Kulturmetropole. Sie bietet unter anderem die meisten Nationalmuseen und Galerien im Land.

Heute zählt Ottawa 880 000 EW und ist Mittelpunkt einer Metropolitan Area, in der 1,24 Mio. Menschen leben und zu der auch die Schwesternstadt Gatineau auf dem bereits zu Quebec gehörenden, gegenüberliegenden Ufer des Ottawa Rivers gehört.

Wahrzeichen der Stadt: Der Parliament Hill (die Regierungsgebäude der Stadt) erheben sich hoch über den Ottawa River und erinnern an Westminster und Buckingham Palace, nebenbei die größten Museen. Der Rideau Canal der vor 200 Jahren für den Holztransport errichtet wurde, zieht sich 8km weit durch die Stadt. Die Schleusen werden noch heute händisch betrieben und sind im Sommer eine Touristenatraktion. Im Winter verwandelt er sich zur längsten Eislaufbahn der Welt.

 

 

 

Ville de Quebec

 

Diese Stadt ist anders. Quebec, die Hauptstadt und Namensgeberin der größten Provinz, ist nicht nur eine der schönsten Städte auf dem Kontinent, sondern auch die Wiege der französischen Kultur in Nordamerika und ein Symbol frankokanadischen Selbstbewusstsein.

Die 400 Jahre alte Metropole mit ca. 770 000 EW, liegt an der Mündung des Riviere St-Charles der hier in den St-Lorenz- Strom mündet.

„La vieille capitale“ wie die Quebecoins liebevoll ihre Stadt nennen, besteht aus 2 höchst unterschiedlichen Stadtteilen: Draußen vor den Stadtmauern pulsiert dichter Verkehr durch eine moderne, eher amerikanisch wirkende City. Drinnen im ummauerten Vieux – Quebec, der verwinkelten Altstadt, verläuft das Leben gemächlich. 1985 wurde dieser Stadtteil von der UNESCO als erste Stadt Nordamerikas zum Welterbe erklärt.

Quebec

Ab jetzt sprechen wir Französisch! Bonjour in der Provinz Quebec.

Kanadischer Highway mit Wildwechsel

In Squatec, einem kleinen Dörfchen im Gebiet Bas Saint Laurent , fanden wir einen netten Platz zum Übernachten.

Am nächsten Vormittag erreichten wir bei Riviere-du-Loup die Küste des St. Lorenz Strom. An der Küstenstraße entlang begleiteten uns viele kleine Dörfer mit schmucken Häuschen.

Einen kurzen Stopp legten wir bei einem Holzschnitzer ein, der uns mit Begeisterung seine Schnitzarbeiten erklärte.

Am späten Nachmittag waren wir dann in Quebec City.

 

P.E.I. Princ Edward Island

Link Google Map`s Prinz Edward Island

https://drive.google.com/open?id=1qqlGqSSS22nEpcm5mULNithiOJ4&usp=sharing

„Garten im Golf“ oder „Kanadas Dänemark“ wir die kleinste der kanadischen Provinzen auch genannt. Eingebettet in den St.- Lorenz- Golf und durch die vorgelagerten Felsenküsten von Neufundland und Nova Skotia vor den rauen Atlantikstürmen geschützt, hat die Insel ein mildes Klima und ist mit ihren weißen Stränden, zerzausten Salzmarschen, schroffen Klippen und sanften Hügeln landschaftlich besonders reizvoll.

Wir fuhren mit der Fähre am 25.Mai um 14.45 von Caribou (Nova Scotia) nach Woods Island. In den nächsten 2 Tagen legten wir auf den 3 Routen der Insel: Points East Costal Drive, Blue Heron Costal Drive und North Cape Costal Drive einige km zurück.

Beeindrucken sind die langen weißen oder leuchtend roten Sandstrände und Klippen, und mächtigen Sanddünen. Die Menschen an der Küste leben vom Hummer und Fischfang, im Landesinneren wir Landwirtschaft betrieben. Im östlichen Teil gibt es auch einige kleine Weinbaubetriebe.

Wir mussten nur leider feststellen, dass um diese Jahreszeit noch fast alle Einrichtungen geschlossen hatten. Auch die Campingplätze waren noch außer Betrieb was für uns den Vorteil hatte, dass wir dort stehen blieben wo es uns am besten gefallen hat.

Diese Einsamkeit ermöglicht uns tolle Einblicke in die Tierwelt der Insel.

Die Hauptstadt Charlottetown hat ca. 35 000 EW und ist ein verträumtes Provinzstädtchen mit ruhigen, baumumsäumten Straßen. Von Anfang an war sie Haupthandelsplatz der Kolonie und so entstanden zahlreiche stattliche Gebäude und große Steinkirchen mit britischem Ambiente.

Am 28. Mai haben wir die Insel über die 14 km lange „Confederatin Bridge“ wieder verlassen.

Anreise

Tag 1. unserer Reise: Um 7.00 früh starteten wir unser Auszeitjahr. Wir wurden noch vom Fußballclub mit Fahnen verabschiedet und um 7.50 stiegen wir in den Zug nach Wien Schwechat. Um 12.10 flogen wir mit der Austrian Airline nach Frankfurt und von dort weiter  um 15.20 mit Condor nach Halifax. Es verlief alles Planmäßig und ohne Probleme. In Frankfurt hatte ich sogar einen Krankentransport wegen meines verletzten Fußes und so ersparten wir uns die Sicherheitskontrolle. Wir wurden beim Check in noch nach unseren Rückflugtickets gefragt, was sich dann aber schnell als nicht notwendig erwies (ist nur ein Versuch von Condor) Der Flug verlief planmäßig und pünktlich und das Service war in Ordnung. Wir hatten sehr viel Platz, der Flug war nicht ausgebucht. In Halifax ging`s dann genauso problemlos weiter. Ein paar Fragen beim Einreiseschalter  und dann ohne jegliche Kontrolle mit dem Gepäck durch die Passkontrolle.

Beim Ausgang wurden wir dann von Joy und Paul erwartet mit denen wir dann noch in einem Restaurant zu Abend aßen, bevor sie uns in unser Quartier „airbnb“ bei Richard brachten. Tolle Unterkunft mit sehr persönlicher Betreuung.

 

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