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Tierbegegnungen am Liard HYW Richtung Fort Nelson.

Immer wieder unterhalten uns Squirrel (kleine Eichhörnchen) mit ihren eindringlichen Rufen und ihren frechen Aktionen.

 Eine Nacht an der „Biber Lacke“.

Egal wo man sich in dieser Gegend ein Plätzchen sucht, Tiere stehen immer am Programm. So verbrachten wir einige Stunden mit einer Live – Dokumentation über Biber und deren Mitbewohner am See.

 

 

Alaska HYW von Fort Nelson bis Watson Lake

Ab nun gibt es endlich Berge! Die Nördlichen Ausläufer der Rocky Mountains begleiten uns nach Watson Lake. Schroffe Berge, Geröllhalden und dazwischen reißende Flüsse und Bäche aber auch eine beeindruckende Tierwelt.

 

 

 Bison Herden mit ihren Jungen

 

 

Immer wieder Bären die dem frischen Grün nicht wiederstehen können

Eine Herde Bergschafe

 

Yellowknife

Zurück von Reid Lake Territorial Park auf dem Ingraham Trail machen wir Station in

Yellowknife, der Hauptstadt vom North West Territoris mit ca. 19.500 EW. Sie vereint die Kontraste einer modernen, schnell wachsenden Stadt mit Shopping Center, Hotels, Bürohäusern und der „Old Town“. Sie ist ein Überbleibsel der Siedlung aus Zeiten der ersten Goldfunde. Auf einem Hügel über den bunten, teils etwas verrückten Schuppen, steht das Bush Pilots Monument zu Ehren der Buschpiloten, von wo man einen guten Blick auf die Stadt und den See „Great Slave Lake“, mit den schwimmenden bunten Hütten hat. Bekannt wurde Yellowknife in den 40er Jahren durch seine Goldfunde am See, die aber schnell versiegten. Heute bestehen noch 2 Goldmienen.

 

Wir verbrachten fast 2 Tage in Yellowknife, da wir unseren kaputten Reifen reparieren lassen wollten. Davon wurde uns aber abgeraten. Die bevorstehenden Straßen verlangen intakte Bereifung. (was sich im Nachhinein als Richtig herausstellte) So entschlossen wir uns neue anzuschaffen. War gar nicht so einfach welche zu bekommen, da es unsere Reifendimension in Kanada nicht gibt. Letztendlich konnten wir nach 4 Stunden Werkstatt, und in der Zwischenzeit gewaschener Wäsche, Yellowknife am späten Nachmittag verlassen.

Nordwest Territorium Teil 1

https://drive.google.com/open?id=1nf9ck4FcUhXRrDyINOPYaoiUOe0&usp=sharing

Geschafft! Am 14. Juni hatten wir es erreicht!!! Wir wollten in den Wood Buffalo National Park und das waren nicht wenige km. Auf der Strecke lagen zuerst die Orte Enterprise und Hay River. Wir fuhren aber zuerst Richtung Fort Resolution, die älteste Siedlung mit Missionsstation hier im Norden.

Beeindruckend war für uns aber dann der Wood Buffalo NP, Flächenmäßig so groß wie die Schweiz und wir fuhren so ziemlich zum Mittelpunkt des Parks „Peace Point“: Traumhafter Platz am Peace River!! Hier blieben wir einen Tag und eine Nacht bei vollkommener Stille und Abgeschiedenheit. Auf den tollen Sonnenuntergang am Peace River mussten wir bis 23:45 Uhr warten. Ein einzigartiges Erlebnis.

Die Rückreise aus den Park in die 110 Km entfernte Stadt Fort Smith wählten wir zeitig in der Früh und hatten Glück tolle Tierbeobachtungen zu machen: Waldbisons, die es sich im Wald gemütlich machten, oder auf der Straße vor dem Auto entlang liefen, einen Schwarzbären der sich beim Frühstück nicht sonderlich stören lies.

Nach insgesamt 600 gefahren km im Park, fuhren wir weiter nach Fort Providance und rauf nach Yellowknife. Von hier aus am Ingraham Trail, in den Reid Lake Territorial Park, wo das Ende der im Sommer befahrbaren Straße ist. Kurz vor Erreichen dieses Zieles hatten wir unsere 1. Reifenpanne!!

Am Reid Lake hatte Gerhard sein 1. Anglerglück: ein Northern Pik (Hecht) mit 60cm!!! Ein leckeres Mittagessen.

 

Viele tolle Eindrücke und Naturschauspiele bietet die „Waterfalls Route“ am Mackenzie Highway.

Alexandra Falls und Louise Falls

Mc Nallie Creak Falls und Lady Evelyn Falls

Monat 1 von……..?

 

 

Die ersten 4 Wochen sind wie im Flug vergangen! Der Empfang in Halifax von Joy und Paul war sehr herzlich und so gelang uns der Einstieg in unsere große Reise recht gut. Es war für uns ein recht relaxter Start, da wir auf unser Auto ja eine Woche warten mussten, und so diese nutzten Nova Scotia mit einem Mietauto zu erkunden.

Inzwischen haben wir 8 Provinzen auf 9 000 km mit 1330 l Diesel, mehr oder weniger schnell durchquert, vieles gesehen und tolle Eindrücke mitnehmen dürfen. Wie vielfältig und unterschiedlich sich die Landschaften darstellen zeigen die Bilder von Gerhard. Es ist nicht immer leicht mit der Homepage am laufenden zu sein, da es zwar Internet vielerorts gibt, aber meist zu schwach und daher ziemlich Zeitaufwendig. Wir sind aber immer wieder positiv überrascht wie viele Menschen Interesse an unserer Reise zeigen.

Was man nicht in Bildern festhalten kann sind die Erlebnisse mit den Menschen. Es vergeht kein Tankstopp, kein Einkauf, kein Aufenthalt ohne dass wir von Menschen angesprochen werden. Unser Auto fällt halt doch ein wenig auf. Alle wollen wissen woher wir kommen, wohin wir fahren und ob wir denn genug Platz da drinnen hätten. Die Wohnmobile der Kanadier schauen ja ein wenig anders aus, in denen könnten wir unseres leicht 2 x einparken.

Aber auch mit Leuten die ähnliches vorhaben wie wir, konnten wir immer wieder Kontakte knüpfen. Die ersten lernten wir gleich noch in Halifax kennen. Andi, der Metzker aus Deutschland mit seiner Frau aus Polen, die nach Australien ausgewandert sind, durch Bratwurstverkaufen „reich“ wurden und nun nur noch mit einem alten Bus die Welt bereisen!! In Edmonten trafen wir Harold und Agnes aus Deutschland, die 2 Jahre unterwegs sein möchten und die Panamericana fahren werden. Sind gespannt wie oft wir uns über den Weg fahren.

Ewald aus Steyr und Max u. Magrit aus der Schweiz haben wir seit Halifax nicht mehr getroffen.

Nette Stunden verbrachten wir auch mit Sebastian, der aus Dresden stammt, in Calgery verheiratet ist und im Elk Nationalpark arbeitet.

Besondere Erlebnisse waren natürlich die Begegnungen mit den Tieren. Einem Adler beim erlegen seiner Beute zusehen zu können, oder wie eine Bärenmutter ihr Kind schützt indem es warnt und der kleine die Flucht mit einem „Affenzahn“ auf dem Baum ergreift kann man nicht schildern sondern muss man selbst gesehen haben. Aber auch die Erfahrung im Nationalpark keine Büffel zu sehen obwohl es dort viele geben soll, zeigt uns, dass wir in keinem Tierpark sind sondern in Kanadas Wildnis.

Nun sind wir im Northwest Territorium gelandet und werden sehen was wir hier erleben dürfen

Alberta „Die Öl und Gas Provinz“

Angrenzend an die Hauptstadt Edmonton liegt der Elk Island National Park. Dieser wurde ursprünglich als Hirschgatter geschaffen, bot aber bald auch Bisons eine Zuflucht. Er ist Kanadas einziger komplett eingezäunter Park und es konnte dadurch die wieder Ansiedelung von Bisons erreicht werden. Inzwischen ist der Bestand so hoch, dass die Tiere in viele Paks Ausgesiedelt werden können. Der Park ist trotzdem kein Tierpark und uns war es nicht möglich einen Bison, trotz 16 km Wanderung, zu Gesicht zu bekommen.

 

Wir verlassen nach 2 Nächten den Park Richtung Edmonton und fahren den direkten Weg zum Northwest Territorium: 1100 km wiederum fast nur gerade aus, durch Felder und Wälder, mit Kühen und Pferden auf kleinen Ranchen.

 

Der Norden Albertas ist geprägt durch Öl und Gasfelder, welche die ergiebigsten Kanadas sind aber auch viele Seen und Naturlandschaften.

Quer durch die Provinz Quebec und Ontario

 Google Karte durch Ontario

https://drive.google.com/open?id=11lGcroX4u9akbdmT2d8x_yavQ7A&usp=sharing

 

Von einem verträumten Campground im Norden von Quebec fuhren wir zum St. Lorenz  Strom, der uns begleitet bis in die Hauptstadt von Quebec  „Ville de Quebec“.

Weiter ging es  dann Richtung Ottawa, in die Hauptstadt Kanadas. (siehe eigener Bericht)

Das nächste ca. 2000 Km von Ottawa über  Thuner Bay an die Grenze zur nächsten Provinz Manitoba besuchten wir einige Nationalparks.

Algonquin Provincial Park

Killanrney Prov. Park

Mississagi Prov. Park

Lake Superior

Aguasabon Falls

Ouimet Canyon

Ottawa

 

Die Bundeshauptstadt von Kanada mauserte sich in den letzten Jahren zu einer lebenssprühenden Kulturmetropole. Sie bietet unter anderem die meisten Nationalmuseen und Galerien im Land.

Heute zählt Ottawa 880 000 EW und ist Mittelpunkt einer Metropolitan Area, in der 1,24 Mio. Menschen leben und zu der auch die Schwesternstadt Gatineau auf dem bereits zu Quebec gehörenden, gegenüberliegenden Ufer des Ottawa Rivers gehört.

Wahrzeichen der Stadt: Der Parliament Hill (die Regierungsgebäude der Stadt) erheben sich hoch über den Ottawa River und erinnern an Westminster und Buckingham Palace, nebenbei die größten Museen. Der Rideau Canal der vor 200 Jahren für den Holztransport errichtet wurde, zieht sich 8km weit durch die Stadt. Die Schleusen werden noch heute händisch betrieben und sind im Sommer eine Touristenatraktion. Im Winter verwandelt er sich zur längsten Eislaufbahn der Welt.

 

 

 

Ville de Quebec

 

Diese Stadt ist anders. Quebec, die Hauptstadt und Namensgeberin der größten Provinz, ist nicht nur eine der schönsten Städte auf dem Kontinent, sondern auch die Wiege der französischen Kultur in Nordamerika und ein Symbol frankokanadischen Selbstbewusstsein.

Die 400 Jahre alte Metropole mit ca. 770 000 EW, liegt an der Mündung des Riviere St-Charles der hier in den St-Lorenz- Strom mündet.

„La vieille capitale“ wie die Quebecoins liebevoll ihre Stadt nennen, besteht aus 2 höchst unterschiedlichen Stadtteilen: Draußen vor den Stadtmauern pulsiert dichter Verkehr durch eine moderne, eher amerikanisch wirkende City. Drinnen im ummauerten Vieux – Quebec, der verwinkelten Altstadt, verläuft das Leben gemächlich. 1985 wurde dieser Stadtteil von der UNESCO als erste Stadt Nordamerikas zum Welterbe erklärt.

Quebec

Ab jetzt sprechen wir Französisch! Bonjour in der Provinz Quebec.

Kanadischer Highway mit Wildwechsel

In Squatec, einem kleinen Dörfchen im Gebiet Bas Saint Laurent , fanden wir einen netten Platz zum Übernachten.

Am nächsten Vormittag erreichten wir bei Riviere-du-Loup die Küste des St. Lorenz Strom. An der Küstenstraße entlang begleiteten uns viele kleine Dörfer mit schmucken Häuschen.

Einen kurzen Stopp legten wir bei einem Holzschnitzer ein, der uns mit Begeisterung seine Schnitzarbeiten erklärte.

Am späten Nachmittag waren wir dann in Quebec City.