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Unterwegs in Britisch Columbia

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Google Map`s Von Whitehorse zum Mt. Robson 

Am Cassiar Hwy fahren wir von Watsen Lake bis Kitwanga.

In „Jade City“ kann man Produkte aus Jade und anderen Halbedelsteinen bewundern. Die Steine werden dort noch heute in einer Mine abgebaut und man kann zusehen wie aus „unansehnlichen“ Steinen, nach dem richtigen Schliff, toll glänzende Kunstwerke entstehen.

Leider machte dann das Schönwetter mal Pause und so erlebten wir Stewart und Hyder bei ziemlich feuchtem Wetter nur einen Tag lang.

Durch das nicht so ansprechende Wetter kam dann auch mal die Kultur auf das Programm.

Kurz vor Kitwanga besuchten wir die Indianersiedlung Gitanyow, das für die weltweit größte Sammlung von Totempfählen bekannt ist. Jeder Klan/Familie besitzt solch einen Totempfahl und die Schnitzereien darauf erzählen die Familiengeschichten.

Gitwangoh ist bekannt durch seine Holzkirche mit Glockenturm.

Weiter ging`s dann am Yellowhead Hwy bis New Hazelton, wo wir die einspurige Haywilget Bridge überquerten.

In Old Hazelton besuchten wir das „Ksan Indian Village“, ein rekonstruiertes indianisches Dorf mit 7 typischen Plankenhäusern der Ksan. Es gibt die Adler, Frosch, Wolf und Feuerkraut Klans und jede dieser Familien hat ein Haus in dem bis zu 60 Menschen lebten. Weiters gibt es auch für Feste und Feiern, was ihnen sehr wichtig ist/war eigene Häuser (fotografieren war nicht erlaubt).

Wir konnten uns bei einer Führung durch 3 solcher Häuser ein recht gutes Bild vom Leben der Ksan machen. Sie leben von der Natur, den Zederbäumen und vom Jagen, verwerten alles und nehmen nur das was sie benötigen.

In Moricetown, im Canyon des Bulkley River konnten wir den Lachszug durch die Stromschnellen beobachten. Es ist erstaunlich wieviel Kraft die Lachse aufbringen um das Hindernis zu überspringen.

„Twinn Falls“ bei Smithers

Rund um Smithers gibt es sehr viel Farmland. Für Lachsfischer ist hier in den Sommermonaten Hochsaison. Fischer aus Aller Welt kommen hier her – auch aus Ernsthofen.

Fort St. James

Einen weiteren kulturellen Abstecher machten wir nach Fort St. James. Lange bevor die Weißen in dieses Gebiet kamen hatten die Nak`azdli hier ihre Heimat. Dieser Stamm gehört zur Dakelh- oder Carrier-Nation. Seine Angehörigen ernährten sich vorwiegend vom Lachsfang, der ihnen das Überleben im langen Winter ermöglicht. Auf ihrem Territorium baute Simon Fraser 1806 den ersten Handelsposten. Da dieses Gebiet reich an Pelztieren war wurde es schnell zum wichtigsten Handelsplatz für die Dakelh.

Der Handelsposten wurde originalgetreu wieder errichtet und ist eine nationale Gedenkstätte Kanadas. Bei einer Besichtigung kann man sich ein gutes Bild vom damaligen Leben machen.

Noch heute leben die Dakelh und andere Bewohner in dieser Region vom Jagen, Fischen und sammeln von Beeren um sich in den langen Wintermonaten ernähren zu können.

Beeindruckend war für uns der Ancient Forest. Man kann auf Holzstegen über 3 km weit durch einen Regenwald mit riesigen Zederbäumen laufen. Die Bäume haben teilweise ein Alter von 1000- 2000 Jahren. Der dickste hat einen Durchmesser von 5 m. Die Zeder hat ein sehr weiches Holz und ist für die Natives sehr wichtig. Sie stellen daraus alle möglichen Alltagsgegenstände her.

Im Mt. Robson NP

Das Wetter wurde wieder etwas besser und so beschlossen wir im Mt. Robson NP eine Wanderung durch den Regenwald am Robson River entlang zu machen. Nach ca. 2 Stunden erreicht man die Kinney Lace in der sich die umliegenden Berge im smaragdgrünen Wasser spiegeln. Leider zeigte sich uns der Mt. Robson, mit 3954 m der höchste Berg der Kanadischen Rocky Mountens, nicht ganz. Übrigens gelang die Erstbesteigung des Berges dem Niederösterreicher Robert Kainz im Jahre 1913.

Von Alaska zurück nach Kanada

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Google Map´s  Von Anchorage am golden circle nach Withehorse

Nach 4 Wochen kehren wir am Glenn Hwy zurück nach Tock. Wir haben traumhaftes Wetter und so präsentieren sich uns die Gebirgsketten und Gletscher von ihrer schönsten Seite.

Die Gebirgskette des Wrangell Saint Elias NP mit den höchsten Bergen Mt. Sanford, Mt. Drum und Mt. Wrangell begleitete uns 2 Tage lang.

Am Alaska Hwy ging es weiter über die Grenze bei Beaver Creek nach Kanada, entlang des Kluane NP mit traumhaft schöner Landschaft und dem riesigen Kluane Lake der im Südwesten von den Sheep Mt begrenzt ist.

Unterwegs am „golden Circle“

Ab Haines Junction fuhren wir am Haines Hwy weiter nach Haines. 250 km tolle Landschaft mit der Dezadeash Lake und dem Chilkat Pass.

Haines liegt wiederum in Alaska und so mussten wir abermals die Grenze überqueren.

Haines ist umgeben von Gebirgen mit Gletschern und den riesigen Flussläufen des Chilkat und Klehini River. Am Lynn Canal fahren von hier aus Fähren in das weitläufige Inselalaska. Die Orte Haines und Skagway sind beliebte Anlaufpunkte für Kreuzfahrtschiffe.

In Haines bietet sich die Gelegenheit am Chilkat Lake/River den Grizzlys beim Lachsfischen zuzusehen. Wenn man etwas Zeit mitbringt hat man mit Garantie einen Bären vor der Kamara.

Wir fuhren von Haines mit der Fähre nach Skagway und am Klondike Hwy rauf bis Whitehorse.

Von Skagway aus kann man auch mit dem „White Pass Railroad“ eine beeindruckende Eisenbahnfahrt durch das Gebirge unternehmen. Für Wanderfreunde bietet sich der 5 tägige „Cilkoot Trail“ auf den Spuren der Goldgräber an.

Wir legten die Strecke natürlich mit unserem Gemamobil zurück. Beeindruckende Stopps waren immer wieder die Blicke in das abwechslungsreiche Gebirge mit den unzähligen Seen.

Mit gewaltigen Farben präsentierte sich die Emerald Lake.

Yukon_9_von_9_

Carcross Desert der kleinsten Wüste der Welt.

In Whitehors war für uns das Ende dieser Runde, wo wir uns die „Klondike“ und ihre Vergangenheit näher betrachteten. Hier bildet sich auch der Yukon River aus den unzähligen Seen und es ist das Laichgebiet der Lachse.

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Kenai Peninsula – Gletscher – Fjorde – Wildlife

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Google Map`s Anchorage nach Homer

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Google Map´s  Von Homer nach Anchorage

Ab Anchorage geht es am Seward Hwy entlang am Ufer des Turnagain Arm (Meeresbucht) der bei Ebbe 2x am Tag fast leer läuft.

Auf der Alyeska Access Road fahren wir in das Dörfchen Gerdwood. Dieses liegt im niedrigsten Schigebiet der USA. Eine Gondel bringt die Besucher hinauf zum Seven Clasier.

Die nächsten 10 Tage bereisen wir die Halbinsel Kenai, halten uns so oft als möglich abseits des Hyw auf. Auf der Skilak Lake Roud treffen wir auf Schwarzbären die bis zu unserem Wohnmobil kommen und sehen die ersten Grizzlys.

Auf der Swanson River Road versucht Gerhard immer wieder mal einen Fisch an die Angel zu bekommen, was aber ohne Boot und entsprechender Ausrüstung ziemlich schwierig ist. Für ein Abendessen hat es aber dann doch wieder mal gereicht.

Von Soldotna aus geht es die Küstenstraße entlang, vorbei an den russischen Dörfern Ninilchik und Nikolaevsk mit ihren russisch orthodoxen Kirchen. Es gibt einige dieser Dörfer, sie sind übriggeblieben aus der Zeit als Alaska noch zu Russland gehörte.

Homar – an der Kachemak Bay

Homar ist die letzte Ortschaft am Sterling HWY die man mit dem Auto erreichen kann. Bekannt ist dieser Ort durch die Landzunge „Homar Spit“ auf dem das Leben pulsiert. Im Hafen, den vielen Kneipen und Geschäften, ist in der kurzen Sommerzeit immer was los.

Am Spit findet auch das Abwiegen der Heilbutte statt, die schwersten Fische gelangen in die Endwertung für das alljährliche Heilbutt-Derby. Der Sieger bekommt eine fette Prämie von ca. 15 000 Dollar. Wir konnten miterleben wie ein Prachtexemplar von 240 Pfund zur Abwaage kam.

Von Homar aus kommt man nur mit dem Flugzeug oder dem Boot in einen der vielen Nationalparks wie zum Beispiel Katmai, Kenai Fjords oder Lake Clark.

Mit einem Kleinflugzeug flogen wir in den Lake Clark Nationalpark. Nach der Landung am Strand und einen kleinen Fußmarsch konnten wir dort Grizzly`s hautnah erleben. Da der Park nur für sehr wenige Menschen zugänglich ist und die Tiere streng geschützt werden, haben sie keine Scheu vor Menschen. Wann hat man schon die Gelegenheit einer Grizzly Familie bis auf 10-15 Meter nahe zu kommen. Ein Gefühl das man nicht beschreiben kann, man muss es einfach erleben.

Der Rückflug nach Homar war dann über die Gletscher und Berge des Lake Clark Parkes

Seward an der Resurrection Bay

Bei der Rückfahrt fuhren wir dann in den Südosten der Kenai Halbinsel nach Seward. Der Ort war, als Alsaka noch zu Russland gehörte, bereits ein wichtiger Umschlagplatz für Pelzhändler. Seinen Namen bekam er von Richard H. Seward der 1867 den Ankauf Russich-Alaskas tätigte.

Heute ist Seward der Ausganspunkt für Schiffstouren in den Kenai Fjord Nationalpark. Wir genossen einen Tag lang solch eine Tour. Bei herrlichem Wetter ging es entlang an der Küste mit traumhaften Buchten, Wasserfällen, Klippen und einer  beeindruckenden Tierwelt. Wir sahen Grauwale, Seelöwen, Seevögel Kolonien mit Papageientauchern und Seeottern. Auch ein Orca lies sich sehen.

Am Northwest Glacier, der bis ins Meer reicht, hatte sich zwar die Sonne versteckt, doch die Eindrücke waren trotzdem überwältigend.

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Von Fairbanks am George Parks Hwy nach Anchorage

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Google Map`s  Fairbanks nach Anchorage

Der 1. Teil dieser Strecke führt am mächtigen Nenena River entlang. Schon bald zeigen sich die ersten Berge und man erreicht den Denali National Park. Dieser ist nur ein kleines Stück mit dem eigenen Fahrzeug zu befahren. Den Park kann man mit Bussen „erfahren“ was in der kurzen Saison dann ziemlich überlaufen ist und mühsam wird. Wir beschränkten uns auf das kleine Stück und eine kurze Wanderung.

 

Denali der höchst Berg Amerikas 20310ft/ 6190m

Wir sahen die Bergkette mit dem Denali vom Hwy und von der Petersville Road aus.

Auf der Petersville Road zum Peters Creek und weiter ins Hinterland auf den Spuren der Goldwäscher, entdeckten wir die ersten Lachse. Nach anfänglichen Versuchen diese an die Angel zu bekommen wurde uns schnell klar, dass dazu die Erfahrung und natürlich auch die Ausrüstung fehlte.

Über den Hatcher Pass auf der Willow-Fishhook Road von Willow nach Wasilla

Die Passstraße führt durch eine traumhafte übermächtige Gebirgslandschaft mit dem Willow Creek. Am Pass erwartet einem die türkisfarbig glitzernde Summit Lake und dahinter liegt dann die Independence Mine State, ein verlassenes Minendorf in dem man die Technik der Goldgewinnung aus goldhaltigem Gestein sehen kann (unter Tag Abbau).

Abstecher am Old Glenn Hwy, am Knik River entlang mit Blick zum Knik Gletscher.

Anchorage – Ankerplatz

Die Stadt liegt auf einem Stück Schwemmland, das von zwei armen dem Cook Inlet und den meist schneegekrönten Gipfeln der Chugach Mountains umgeben wird. 1915 wurde mit dem Bau der Alaska Railroad am natürlichen Ankerplatz der Mündung des Ship Creek begonnen. Fast über Nacht entstand eine Zeltstadt für 2000 Eisenbahnarbeiter was die Geburtsstunde von Ankorage bedeutete. Mit dem Ende des 2. Weltkrieges und den ersten Ölfunden auf der nahe gelegenen Kenai Halbinsel erfahr die Stadt ihren Aufschwung. Heute hat die Stadt über 300 000 EW und ist noch immer die am schnellsten wachsende Stadt Der USA. Anchorage liegt mitten im Busch Alaskas (kein Platz der Stadt liegt weiter als 7-8 km vom Busch, der weglosen Wildnis Alaskas, entfernt) hat aber einiges an Architektur zu bieten.

World Eskimo-Indian Olympics

 

Da es zeitlich genau passte, blieben wir einen Tag länger in Fairbanks und nutzten die Gelegenheit den Eröffnungstag der olympischen Spiele der Eskimos mitzuerleben. Wir bestaunten die traditionellen Wettkämpfe, die sich aus den alltäglichen Überlebensstrategien der Bevölkerung entwickelt haben. Sie fordern Balance, Geschicklichkeit und Ausdauer. Besonders die Jugend ist sehr stolz und zeigt mit Begeisterung ihr Können. Wir hatten auch die Gelegenheit die traditionelle Kleidung, Kunst und Kultur (Tänze) etwas kennen zu lernen.

Alaska_Hymne

 

 

 

Monat 2 von ……?

Nun sind wir bereits 9 Wochen unterwegs und haben auf ca.16000  km ganz Kanada (9 Provinzen und 2 Territorien) bereist.

Wir haben uns in unserem GEMAMBIL so richtig eingelebt und wissen nun, dass es für unsere Ansprüche genau das Richtige ist. Wir haben viele Menschen mit den unterschiedlichsten Fahrzeugen kennengelernt, aber mit keinem hätten wir unser „Speed Turtle“ getauscht.

Beeindruckende Erlebnisse in den letzten Wochen waren für uns der der Campell Hwy mit seiner Einsamkeit (auf hunderten km keine Menschenseele) und der beeindruckenden Tierwelt. Es gab aber auch immer wieder Tierkontakte wie die Milliarden von Moskitos auf die wir gerne verzichtet hätten.

Gerhard hat sich in der Zwischenzeit fast zum Profi Fischer entwickelt. Einige Mahlzeiten konnte er schon fangen. Es ist aber leichter gesagt als getan, wenn man ständig in neuem Gewässer unterwegs ist und nicht die Ausrüstung und die Erfahrung des Bruders bei der Hand hat.

Ein weiterer Höhepunkt war die Fahrt am Demster Hwy.  mit Flug zum Eismeer. 750 km unterschiedlichste Landschaften in der Einsamkeit des Nordens. Unvorstellbar, dass sich hier die Menschen im Winter nur auf den zugefrorenen Flüssen (Iceroad) fortbewegen und dies die einzige Verbindung und Versorgungsmöglichkeit außer dem Flugzeug ist.

Was für uns immer wieder beeindruckend war, die gar nicht so wenigen Radfahrer die diese Strecken auf 2 Rädern bewältigen, wo wir auf 4 schon manchmal ins Schwitzen kamen. Wir hatten ja Gott sei Dank 4 neue Reifen in Yelloknife gekauft, die sich nun bewährten.

Viele gemütliche und interessante Stunden verbrachten wir mit Bekanntschaften die wir unterwegs machten. So feierten wir mit Agnes und ihrem Mann Harold ihren 60. Geburtstag in Dawson City bei einem gemütlichen Essen und anschließender Chow im Saloon „Diamond Tooth Gertie“.Dies hatten wir mit ihnen vereinbart als wir uns im „Elk Park“ kennengelernt hatten. Mit dabei waren auch Günther und Michaela aus Wien, die wir auch immer wieder trafen und hoffentlich auch in der Zukunft von ihnen hören werden.

Ewald, Max und Margret haben wir ebenfalls in Dawson City nach 6 Wochen wieder getroffen. Sie standen völlig unerwartet eines Abends am Stellplatz neben uns. Wir hatten seit 4 Wochen keine Verbindung mit ihnen.

Aber auch viele sehr junge Menschen liefen uns immer wieder über den Weg und berichteten von ihren Erlebnissen auf den oft mehrjährigen Reisen.

So vergeht die Zeit und unsere Reise führt uns nun in das Wilde Land Alaska, wo wir die nächsten 4-6 Wochen verbringen werden.

Fairbanks und Umgebung

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Google Map`s Dawson City nach Fairbanks

 

Der Ursprung dieser Stadt geht auf die Zeit des ersten Goldrausches von 1903/04 zurück. Wichtig war die Stadt auch während des 2. Weltkrieges als Alaska von den Japanern bedroht wurde.

Fairbanks-9

Fairbanks ist heute die zweitgrößte Stadt Alaskas und der Ausgangspunkt für die Exploration des hohen Nordens. Von hier aus werden all die kleinen Buschsiedlungen an der Beringstraße und am Polarmeer versorgt.

Die einstige Goldgräberstadt besitzt heute eine florierende Wirtschaft, die auf die Förderung von Öl, Gas, Kohle und Gold beruht.

Die Stadt im Herzen von Alaska hat aber auch für den Tourismus vieles zu bieten. Ausgangsbasis für viele Entdeckungsreisen ob mit dem Raddampfer, der Eisenbahn, dem Buschflugzeug oder im Winter mit dem Hundeschlitten.

Im März finden alljährlich die „World Ice Art Championship“ statt, bei der Künstler aus aller Welt gewaltige Eisskulpturen schaffen. Einige davon können im „Fairbanks Ice Museum“ bestaunt werden.

 

In der Vorstadt „North Pol“, im Santa Claus Haus, trifft man das ganze Jahr hindurch auf den Weihnachtsmann. Es können Wunschzettel abgegeben und Weihnachtseinkäufe getätigt werden.

Vor der Tür steht der größte Weihnachtsmann der Welt.

Busch Alaska ein Weg über das Dach der Welt

 

Am „Top oft he World Hwy“ nach Alaska

Von Dawson City aus, führt der Hwy auf ca. 100 km auf den Rücken der Berge, fast durchwegs auf einer Schotterstraße mit tollen Ausblicken, zum kleinen Grenzübergang nach Boundery.

Der Grenzübertritt war in 10 Minuten problemlos erledigt, und wir dürfen bis 11.01.2018 in Amerika bleiben.

Alaska oder „The Last Frontier“

Alaska, der größte US-Staat im äußersten Nordwesten von Nordamerika, viermal so groß wie Deutschland bietet alle Möglichkeiten das volle Abenteuer zu genießen. Ein gewaltiges Land mit 6000 m hohen Bergketten, Gletschern, breiten Wildnisflüssen und einsamen Küsten am Pazifik, an der Beringsee und am Polarmeer.

Wir werden diesen Bundesstaat ca. 6 Wochen bereisen, die faszinierende Tierwelt beobachten und hoffen einen Grizzly oder Buckelwal vor die Kamera zu bekommen. In den vielen wilden Flüssen werden wir unser Anglerglück versuchen und vielleicht einen Lachs oder anderen leckeren Fisch fangen, der dann in unsere Küche eine schmackhafte Abwechslung bringen soll.

 

Weiter führte uns nun der Weg am Tayor Hwy. An den Flüssen West und South Fork entlang, was auch heute noch ein riesiges Goldgräbergebiet ist.

Sehr interessant ist die Siedlung „Chicken“ mit 2 Campingplätzen, einer Gold Dredge und 3 Hütten: Bar, Kaffee und Souveniershop.

Von Tok zum Ende des Alaska Hyw. nach Delta Junktion bis Faibanks

„Rika`s Roadhaus“ bei Big Delta

Eine Art Freilichtmuseum mit Farmhaus und Poststation welches einen guten Eindruck vom Pionierleben in Alaska vermittelt.

Am Dempster Hwy zu den Eskimos

Dempster Hwy

Der Dempster Hwy ist die große Wildnisstraße der kanadischen Arktis und führt über den Polarkreis hinaus bis zur Nordküste des Kontinents. Man fährt durchwegs auf einer Schotterstraße, einem jahrhunderte altem Handelsweg der Kutchin Indianer. Auf 735 km Länge liegen bis zum Endpunkt Inuvik, nur ein einziges Hotel, ein paar Wildniscampingplätze und zwei winzige Indianersiedlungen mit 2 Tankstellen.

Die Straße führt durch eine mächtige Gebirgslandschaft, gefolgt von Tundra Landschaften die wiederum in kahle Berge mit riesigen Geröllhalden wechseln. Die Landschaft ist vom Peel, Arctic Red und dem Meckanzie River und vielen kleinen Flüssen und Seen geprägt. Mit etwas Glück entdeckt man in diesen Weiten auch mal Elche, Seeadler und Bären. Aber auch die Entdeckung kleinerer Tiere macht diese Strecke zum Erlebnis.

Bei km 445 überschreitet man den Polarkreis, und bei km 513 am Wright Pass ist die Grenze zum Northwest Territories.

Einige km zeigten sich aber auch die Spuren von Waldbränden, und einen Tag war deswegen die Straße auch mal gesperrt. Wir sahen Gott sei Dank nur noch Reste und Ausläufer davon.

Im Land der Mitternachtssonne

200 km nördlich des Polarkreises steht die Sonne vom 25. Mai -18. Juli 24 Stunden lang am Himmel und geht vom 7. Dez. – 5. Jan. nicht auf.

 

„Der Platz der Menschen“ INUVIK in der Eskimosprache

200 km über dem Polarkreis, ist Inuvik die größte und westlichste Siedlung Kanadas mit ca. 3500 EW. Sie liegt im NWT am Mackenzie River/Delta. Hier endet der Dempster Hyw. Die Stadt ist das Verwaltungs- und Versorgungszentrum des Deltas. Sehenswert ist die kreisrunde „Iglo Church“ die tatsächlich wie ein Schneehaus aussieht.

Im Sommer ist Inuvik der Treffpunkt für eine bunt gemischte Schar von Menschen: Touristen, Trapper, Wissenschaftler und Piloten, Dene und Mezis, Inuit und Ex- Southerners.

Mit dem Flugzeug unternahmen wir einen Tagesausflug in das Dorf Tuktoyaktuk

„Tuk“ ist ein Dorf der Karngmalit –Inuit auf einer Sandbank an der Küste der Beaufort Sea (Eismeer). Der Flug führte uns über das Mackenzie Delta, das größte Delta Kanadas mit 80 km Breite und 240 km Länge ein Labyrinth aus Seen, Flussarmen, Sandbänken und Sümpfen. Dieses Dorf ist in den Sommermonaten nur auf dem Luft- oder Wasserweg erreichbar, in den Wintermonaten auf einer Eisstraße auf dem Fluss, was sich ab 2018 ändern wird. Derzeit wird noch an der Fertigstellung einer Straßenverbindung gearbeitet.

In der Nähe des Dorfes gibt es die sogenannten „Pingo“ Hügel die einen Kern aus Eis haben. Sie entstehen durch Erdverschiebungen die der Permafrost mit sich bringt. Sie sind die einzigen Erhebungen soweit man sieht.

Zurück nach Inuvik fuhren wir dann mit einem kleinen Motorboot was ziemlich anstrengend war, da diese 6 Stunden dauerte. Wir machten dabei einen Stopp bei einer Eskimofamilie die noch vom Balugawahlfang lebt.

Von „Watson Lake“ in die Goldgräberstadt „Dawson City“

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Google Map Watson Lake nach Dawson City

Am Campell HYW

Viele tolle Eindrücke und totale Abgeschiedenheit von der Zivilisation erlebten wir am 650 km langen Robert Campell HYW, der fast vollständig auf Schotterstraßen bewältigt werden muss.

Auf der Strecke liegen die beiden Dörfer Ross River und Faro. In den in heute stillgelegten Mienen wurde Blei und Zink abgebaut. Die wenigen übriggebliebenen Einwohner von ca. 350 versuchen heute mit Touristischen Angeboten zu überleben.

Traumhafte Übernachtungsmöglichkeit fanden wir am „Frances Lake“. Entspannung und Ruhe pur. Das Abendessen wurde am Lagerfeuer zubereitet, ein leckerer selbst gefangener Hecht.

Am Morgen begrüßte uns ein Weißkopfseeadler auf dem Baum vor unserem Auto.

Abstecher über die Frenchman Tatchun Roud

Zurück am Klondike HYW mit Blick auf den Yukon „Five Finger Rapids“.

Die Stromschnellen waren ein gefährlicher Ort während des Goldrausches und zu den Zeiten, als Flussreisen an der Tagesordnung standen.

Blick auf Pelly Crossing/ Pelly River

Silver Trail 100 km

2 tolle Nächte verbrachten wir am „Five Mile Lake“

Yokon-12

Die Fahrt am Siver Trail von „Mayo“ bis zur kleinen Siedlung „Keno City“ und rauf zum Gipfel des Kino Hill 1949 m mit einer 360° Panoramarundsicht und zurück auf der Duncan Creek Roud, war ziemlich abenteuerlich.

An der Strecke wird heute noch in den privaten Silbermienen gearbeitet.

Keno City mit 25 EW (im Winter 12) vermittelt ein künstlerisches Flair mit Ideenreichtum. Ein ganz aus Bierflaschen gebautes Haus zeigt wie Leergut verwertet werden kann. Im Museum erfährt man aus der Ära des Silber- und Blei-Erz- Bergbaus.

Mayo einst ein Handelsposten für Pelzhändler heute mit ca. 350 EW Servicezentrum für die Mineralexploration der Umgebung.

In diesem Jahr wurde das 150. Jubiläum des „Canada Day“ am 1. Juli gefeiert. Es waren alle 350 Menschen auf den Straßen unterwegs.

Dawson City

Liegt am Zusammenfluss von Klondike River und Yukon River und wurde bekannt durch die riesigen Goldfunde. 1897 lebten 5000 Menschen in der Stadt und als der Hauptstrom 1898 der Goldsucher eintraf, wuchs die Bevölkerung auf 30 000. Mitte des 19. Jh. zogen die Goldgräber weiter nach Alaska, in der Stadt wuchs das Unkraut so hoch wie die verfallenen Gebäude.

Erst durch den Tourismus ist die Stadt in den letzten Jahren wieder gewachsen. Das Ambiente längst vergangener Zeiten ist heute noch zu spüren. Im Saloon „Diamond Toth Gerti“ wird gepokert und auf der Bühne schwingen die Cancan – Girls ihre Beine. Hier feierten wir mit unseren Bekannten aus Wien und Deutschland, Agnes 60. Geburtstag.

Dawson City ist auch der Ausgangspunkt zum  Damster HWY nach Inuvik und nach Chicken in Alaska. Es ist die letzte Servicestation und die Preise sind sehr hoch. Die verrückte Stadt am Yukon River beherbergt sehr viele Aussteiger, die Arbeitslosigkeit fördert den Alkohol und Drogen-Konsum.

Besuch der Gold Dredge Nr.4

Einer der zwei dutzend Schaufelbagger die das Gebiet um Dwason City bearbeitete und 1959 die Arbeit endgültig einstellte. Zuvor hatte sie 1913 -1919 eine Mengen Gold geschürft. 800 Feinunzen Gold war die größte Ausbeute pro Tag. Von 1941 bis 1959bearbeitete sie den Boden des Bonaza Creek Tals, wo sie heute zu besichtigen ist.

Nach einem gescheiterten Versuch Gold zu waschen machten wir uns auf den Weg nach Inuvik.