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Auf Richtung Los Angeles

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Google Map`s:  Von San Francisco nach Los Angeles weiter nach Mexicali

Weiter fuhren wir den Hwy 1, und konnten bei traumhaften Wetter und angenehmen Temperaturen bis 28°, viel tolle Eindrücke an der Küste sammeln.

Sandstrände und Steilküste bei Monterey am 17 Mail Drive und bei Carmel.

 

Seeelefanten Kolonien bei San Simeon und natürlich immer wieder an der Küste vorbeiziehende Wale, fischende Pelikane und Kormorane.

 

Bei Pismo Beach verbrachten wir dann drei Tage an einem Strandparkplatz. Wir unternahmen Spaziergänge am Strand und konnten dabei die vielen Wellenreiter, was in dieser Gegend Volkssport Nummer 1 ist, bei ihren „Ritten“ beobachten. Auch Wale liesen sich immer wieder blicken!!

Am Pismo Beach überwintern tausende von Manarch Faltern wenn sie von Kanada nach Mexiko fliegen.

 Als wir durch das Städtchen Solwang schlenderten, das von Dänen gegründet wurde, bekamen wir das Gefühl in Europa zu sein. Es gibt Fachwerkhäuser, Windmühlen, Kuckucksuhrengeschäfte und vor allem leckere Bäckereien, die einem die Auswahl schwer machen.

 

 

Santa Barbara besuchten wir 2 Tage. Den herrliche Sandstrand und den lange Holzsteg auf dem man rauslaufen kann und einen tollen Blick auf die Stadt hat, sollte man gesehen haben. Wir schlenderten dann noch durch die Altstadt, die sich im spanischen Stil präsentiert. Hier wurde uns dann auch so richtig bewusst, dass Weihnachten vor der Tür steht. Weihnachtlieder und überall weihnachtlich dekorierte Schaufenster und Straßen!!!!

 

Über die Küstenstraße 1, an Malibu vorbei, wo die Reichen ihre „Häuschen“ haben erreichten wir schlussendlich Los Angeles.

San Francisco

https://drive.google.com/open?id=1HbLiN79WCnAemHpm0rxSDnZLKpy0ECOq&usp=sharing

Google Map´s : Von Fresno Yosemite – Virginia City zum Pazifik nach San Francisco
So saßen wir nun in San Francisko und überlegten wie es weiter gehen soll. Abbrechen, von wo das Auto verschiffen, kann es überhaupt gerichtet werden um zu einem Hafen zu kommen, von welchem Hafen ist es überhaupt möglich. Viele Fragen wo beginnen wir.

So liefen wir erstmals Montagmorgen los um eine Werkstatt zu finden. Durch Zufall entdeckten wir dann eine Halle mit der Aufschrift „Network Collision“. Als gleich mal rein und wir zeigten dem Chef ein Foto von unserem kaputten Auto. Er fuhr sofort mit uns zum Auto um es sich anzusehen. Er meinte, dass das gerichtet werden könne, wir sollen das Auto zur Werkstatt bringen, es müsste die 3 km noch halten. Gesagt getan. Mittags stand das Auto dann dort, der Schweißer war noch etwas skeptisch, versprach aber sein Bestes zu machen. Um 17.00 waren wir dann wieder dort und das Auto fast fertig. War die Schnelle Lösung unseres abermaligen Problems ein Zeichen weiter zu reisen? Wir hatten nun die Unterkunft mal für 5 Tage gebucht und wollten uns mal die Stadt ansehen um auf andere Gedanken zu kommen. Die Entscheidung weiter zu reisen oder an die Baltimore (5000km) von wo wir das Auto verschiffen könnten mussten wir uns erst durch den Kopf gehen lassen.

San Francisco wurde 1776 von den Spaniern gegründet und erlebte, wie viele andere Städte, um 1848 (800 EW)einen enormen Bevölkerungszuwachs (Anfang 20 Jh. 400 000 EW) durch den Goldrausch. Im April 1606 wurde zerstörte ein Erdbeben und ein durch gebrochene Gasleitungen ausgelöstes Feuer riesige Stadtgebiete. Der wirtschaftlichen Abgeschlossenheit konnte durch den Bau der Oakland Bay Bridge und der Golden Gate Bridge ein Ende gesetzt werden. In den 60er und 70er Jahren verwandelte dann die Hippie – Bewegung so manches Bild in der Stadt.

Unseren 1 Nachmittag verbrachten wir an der Hafenfront „Fishermen`s Warf“ wo sich unter anderem der bekannte Pier 39 befindet. Hier tummeln sich auf Stegen hunderte Seelöwen und ihre Laute sind nicht zu überhören.

Bei einer Stadtrundfahrt mit dem Big Bus durch die Stadtviertel: Financial District, Chinatown, South of Market, Civic Center, Golden Gate Park, …. bekamen wir einen guten Überblick von der Stadt.

Natürlich genossen wir auch eine Fahrt mit der Cable Car Bahn, dem berühmtesten städtischen Verkehrsmittel, mit der man so manche steile Straße in der Stadt bequem bewältigen kann.

Einen Stopp legten wir natürlich bei der Golden Gate Bridge, mit einer Spannweite von 2,7 km, ein.

Am 2 Tag erkundeten wir die ehemalige Gefangeneninsel Alcatraz auf der in den Jahren 1934-1963 Schwerverbrecher wie Al Cabone in Einzelhaft untergebracht waren. Durch die starken Strömungen rund um die Insel war eine Flucht angeblich unmöglich.

Leider verregnete es uns dann noch einen Tag und so lernten wir San Francisco und den Stadtteil Sausalito von der feucht/kühlen Seite kennen.

Am Hyw 1 entlang der Pazifikküste

Bei Fort Bragg/ Westport erreichten wir den Pazifik und genossen die tollen Aussichten an der meist steilen Küste mit kleinen Sandstränden und wilder Brandung. Auch die ersten Wale, die am Weg vom Norden nach Mexiko sind, konnten wir sehen.

 

„Mendocino“, das Lied kennt doch jeder, aber auch als Filmkulisse für über 60 Filme wie „Jenseits von Eden“ ist dieses Städtchen bekannt.

Für uns war dann auch, etwas südlich der Stadt, der Platz unseres nächsten Schocks. Wir entdeckten an unserem Fahrwerk Risse!!!

So machten wir uns mit einem mulmigen Gefühl „wie lange wird das noch halten“ schnellstens Richtung San Franzisco auf. Es waren dann bange 150 km und beim Einparken beim Quartier war es dann endgültig gebrochen. War das nun das Ende unserer Reise?

Durch den Yosemite NP zum Pazifik

 Yosemite National Park

Der Park ist der meistbesuchte der USA, da er sehr zentral zwischen Los Angeles und San Franzisco liegt. Seine Popularität verdankt er seinen spektakulären Tal und Hochgebirgslandschaften. Zentrum des Parks ist das Yosemite Valley, welches auf beiden Seiten von senkrechten Granitwänden eingerahmt ist. Diese locken zahlreiche Kletterfreunde an. Am bekanntesten sind der „El Capitan“ und der „Half Dom“ von denen sich auch zahlreiche Wasserfälle in die Tiefe stürzen.

 

Wir genossen die letzten sonnigen Tage im Park und machten uns dann auf den Weg zur Tioga Road und über den Tioga Pass, der bei Wintereinbruch gesperrt wird. Wir hatten Glück und konnten die Passstraße, zwar bei kaltem aber noch sonnigem Wetter, genießen.

 

Mono Lake

Wenn man den Tioga Pass überquert hat, befindet man sich wiederum mitten in der Sierra Nevada und am gespenstischen „Mono Lake“. Der Großraum Los Angeles hat in den 1940 Jahren die Zuläufe angezapft und so ist der Wasserspiegel um 14m gesunken. Es entstanden riesige Kalkgebilde, die mit Salzkrusten überzogen sind. Umweltschutzorganisationen haben sich mittlerweile eingesetzt und der Wasserspiegel steigt wiederum.

 

Virginia City

Unsere Reise führte uns weiter in den Norden und wir hielten uns einen Tag in Nevada, in der sehr gut erhaltenen Westernstadt Virginia City auf. Die Stadt war so wie viele andere Städte durch Goldfunde bekannt geworden. Als diese sich dem Ende zuneigten, wurde das Städtchen als Filmkulisse entdeckt. Hier entstand die Serie „BONANZA“.

 

Wir wollten weiter Richtung Küste und schlugen dabei den Weg über den riesigen Gebirgssee „Lake Tahoe“ ein, wo wir dann das bevorstehende Winterwetter so richtig zu spüren bekamen: Nebel, Regen, Kälte und der erste Schnee.

50 Tage unterwegs in den USA

Wir waren nun doch schon einige Tage in den USA unterwegs und hatten so viele beeindruckende Landschaften erlebt, dass wir uns oft fühlten als hätten wir viele Urlaube hier verbracht. Die National Parks, ihr konntet sie ja aus unseren Berichten ein wenig kennen lernen, reihten sich wie an einer Perlenkette aneinander. Kaum hat man einen verlassen, näherte man sich schon dem Nächsten und jeder ist für sich eine Besonderheit. Man könnte nicht sagen, wo es am Schönsten war.

Besonders beeindruckt haben uns die Wüstengebiete und das Death Valley, das für uns Europäer ja dann doch eher fremd und für mich dann schon etwas Unheimliches hatte. Sand, Steine, Felsen, ausgetrockneter Flüsse und Seen, Hitze bei Tag und gewaltige Sternenhimmel bei Nacht.

Jedenfalls waren diese Tage für uns die abwechslungsreichsten unserer Reise, und wir hatten nun vor, mal eine längere Pause einzulegen. Dass diese dann aber für uns gerade am 26. Oktober, dem Nationalfeiertag kam, erwischte uns dann ziemlich unvorbereitet. Im Kings Canyon National Park verweigerte unsere „Speed Turtle“ die Weiterreise. Die Kupplung hatte den „Geist“ aufgegeben. Wir benötigten 2 Tage um nach Fresno (nächste größere Stadt mit Nissan Werkstatt) zu gelangen, was dann mal satte $900.- kostete und noch lange nicht hieß, dass uns dort geholfen werden könnte. Ein europäisches Auto und noch dazu mit Diesel betrieben, gibt es in den USA nicht. So mussten die Ersatzteile aus England angefordert werden, was für uns eine Pause von 11 Tagen bedeutete.

Wir konnten diese Tage dann aber bei „Daniel“, der einen Teil seines Hauses Reisenden vermietet, recht angenehm verbringen. Daniel stammt aus Simbabwe, lebt seit 20 Jahren in Amerika und hat davon 7 Jahre in München verbracht, wodurch er auch ziemlich gut Deutsch spricht. Er war von der 1. Minute an sehr hilfsbereit, holte uns vom Hotel ab (wo wir eine Nacht verbrachten) und stellte uns sein gesamtes Haus ohne Einschränkung für unbestimmte Zeit zur Verfügung. Sein Ausspruch wenn wir was brauchten: „Alles kein Problem!“. Diesen Spruch werden wir uns zu Herzen nehmen.

Dann ging es Gott sei Dank nach 11 Tagen und reparierter Kupplung wieder weiter. Beim Wegfahren übersahen wir dann eine doppelte Bodenwelle und ein gewaltiger Krach bescherte uns einen weiteren Schaden. Die Bordbatterie war aus der Verankerung gehoben und hat einen Teil der Elektronik kaputt gemacht. Schaden hielt sich in Grenzen und so fuhren wir weiter.

Jetzt würde es doch mal reichen!!!

Sequoia und Kings Canyon National Parks

https://drive.google.com/open?id=1XuFEPo-3L2bwAC03QN3zttE2JG4&usp=sharing
Google Map`s: Las Vegas in den Sequoia NP

Wir machten uns auf Richtung Süden und führen auf die westliche Seite der Sierra Nevada über den Walker Pass und dann den Kern River entlang, durch ziemlich kurvenreiches Gebiet zum Sequoia NP.

Dieses Gebiet ist geprägt durch endlose Orangen-, Zitronen- und Olivenplantagen, die alle künstlich bewässert werden!

Wir begannen unsere Tour im Sequoia NP vom Süden her, beim Foothills, wo sich der Generals Highway auf 16 Meilen in 142 engen Kurven durch sonnenverbrannte Vegetation mit Yucca Palmen durch steinige Landschaft schlängelt. Am Ende thront dann der 2050 m hohe Moro Rock, eine kahle Granitkuppel über der Straße. Man kann diesen, über 400 in den Stein geschlagene Stufen, erklimmen.

Auf 1400 m Höhe erreicht man die Hochwaldgrenze und die ersten Wahrzeichen des Parks, gigantische Mammutbäume ca. 3000Jahre alt (sequoia gigantea), deren Borke im Halbschatten zimtrot leuchtet, sind zu sehen. Die Baumart ist zwar etwas kleiner als ihre Verwandten in den Redwood Wäldern an der kalifornischen Küste, sie machen es aber mit ihrem Umfang wett.

So findet man dann, nach einer kurzen Wanderung den „General Sherman Tree“ der mit seinem Volumen das größte „Lebewesen“ der Welt ist. Aber viele weitere „kleinere“ Verwandte findet man in dieser Region und auch weiter nördlich beim General Grant Grove.

Sehenswert sind aber auch die Baumstümpfe, die aus der Zeit stammen, als diese Giganten der Holzindustrie zum Opfer fielen. Aus einem Baum kann immerhin ein ganzes Haus gebaut werden!

Kings Canyon

Zum Kings Canyon führt nur eine Straße, die wiederum kurvenreich am South Fork Kings River verläuft. Leider war bei uns dann an diesem Tag dichter Smog von den umliegenden Waldbränden. So hielten wir uns nicht lange auf und fuhren die zurück.

Kurz bevor wir im Sequoia Park zurück waren, ging unserer „Speed Turtle“ die Luft aus. Die vielen Kurven bergab und bergauf hat die Kupplung nicht ausgehalten. So benötigten wir dann einen Abschleppdienst um das Auto nach Fresno in die Werkstatt zu bringen. Abschleppen in unserm Sinne ist in den USA verboten. Man benötigt einen Abschleppdienst (Auto wird verladen). Dies ist dann eine kostspielige Angelegenheit: $ 900.- für 200km!!!

Also mal Pause!!

„Alabama Hills“ Außenposten von Hollywood

Schnell waren wir in Lone Pine angekommen und machten uns in westlicher Richtung, genau auf den „Mount Whitney“ zu, den mit 4416m höchsten Berg der USA auf zusammenhängenden Staatsgebiet. Nach knapp 3 Meilen erreicht man die legendären Alabama Hills, wo in den 1950er und 1960er Jahren über 200 Filme mit berühmten Schauspielern gedreht wurden. Es ist kein Wunder, dass dieses Vorgebirge der Sierra Nevada dafür einen ausgezeichneten Drehort abgab. Entlang der nicht asphaltierten, aber gut befahrbaren Movie Road wechseln sich goldbraune, abgerundete Hügel mit bizarren Gesteinsformationen ab, die eine ideale Westernkulisse bilden.

Wir verbrachten gleich 2 Nächte, man kann überall frei mit seinem Fahrzeug stehen bleiben, in diesem einzigartigen Gebiet. Tagsüber hatten wir angenehme 24° und nachts einen tollen Sternenhimmel.

Death Valley „Das Tal des Todes“

Unter allen Wüstengebieten trägt dieses Tal den bedrohlichsten Namen, welchen es von frühen Pionieren, die das erbarmungslose Klima auf dem Weg nach Westen nur knapp überlebt haben, bekommen hat.

Die ständig extremen Temperaturen in den Sommermonaten bis 45° (Hitzrekord 56,7°) und der tiefsten Lage, 85 m unter dem Meeresspiegel, macht es zum heißesten Gebiet der westlichen Hemisphäre. Es ist also ratsam den Aufenthalt in diesem Gebiet in die Wintermonate zu verlegen. Für Autohersteller ist es dagegen ein bevorzugtes Testgelände.

Wir hatten bei unserem Aufenthalt zwar auch bis 33° (15° in der Nacht) was wir aber bei den vielfältigen Eindrücken, die das Death Valley zu bieten hat, ganz gut verkraften konnten.

Wir hatten ja nun schon einiges an tollen Landschaften gesehen, aber abermals wurden unsere Vorstellungen übertroffen. Die Gebirgsketten präsentierten sich uns in allen möglichen braun, rot, lila, rosa, rot Färbungen, die sich untereinander vermischen und zum Teil an riesige Schoko/Pistazien/Vanille/Erdbeereisberge erinnern. Aber auch eine Vielzahl an Canyons können erwandert werden. Höhepunkte sind dann natürlich der Salzsee „Badwater“ auf dem man herumlaufen kann und die „Stovepipe Sanddünen“, sowie der „Ubhebe Crater“ im Norden.

So vereinen sich im größten Nationalpark der USA vielfältigste Landschaftsformen, aber auch eine Vielzahl an Tieren und Pflanzen.

Wir liefen natürlich ein Stück am Salzsee, wanderten im Mosaik Canyon, warfen einen Blick in den Ubhebe Crater und waren bei den Sanddünen.

Am imposantesten erlebten wir aber das Death Valley bei der Fahrt von 40 km über eine Schotterpiste über den Red Pass und durch den Titus Canyon.

Bei dieser Fahrt erreicht man die „Geisterstadt Rhyolite“. Sie bildete Anfang des 20.Jh das Zentrum des sogenannten Bullfrog District, ein Schürfer Camp mit 50 Minen. Wenn man heute durch die „Stadt“ fährt kann man sich kaum vorstellen dass diese damals über 10.000 EW hatte und die drittgrößte Stadt Nevadas war. Heute befindet sich dort das „Goldwell Open Air“ Museum. Man kann im Gelände Ausstellungsstücke verschiedener Künstler bewundern.

Am 3. Tagnahmen wir Abschied vom „Death Valley“. Wir fuhren im Norden bei den Eureke Sanddünen auf der Big Pine Road aus dem Death Valley raus und weiter nach Lone Pine.

 

Auf in die Glückspielmetropole Las Vegas

https://drive.google.com/open?id=1NE397jK_aTs3w8uzSL6X52JNHrs&usp=sharing
Googl Map`s: Bryce Canyon nach Las Vegas

Bevor wir aber die Stadt unsicher machten verbrachten wir eine Nacht am „Lake Mead“ dem größten Stausee am Colorado River, inmitten einer tollen, farbenprächtigen Wüstenlandschaft. Es treffen hier 3 Wüstengebiete aufeinander. Die Majave Wüste, die Great Basin Wüste und die Sonoran Wüste mit einer einzigartigen Fauna und Flora.

Wir besichtigten dann auch den „Hoover Staudamm“, der in den 30 er Jahren erbaut wurde und der größte in Amerika ist. Die Colorado Brücke über dem Staudamm verbindet Nevada und Arizona.

Las Vegas:

Übernachten in Ägypten, Einkaufen in Paris, Essen in Venedig – alles an einem Tag!!

Die einstmalige Zockerzitadelle im Wüstensand entwickelt sich in rasendem Tempo in die größte Amüsiermetropole der Welt. Las Vegas zieht jährlich 40.Mio. Touristen an, hier wird gezockt, gekauft und geheiratet. „The City of Entertainment“ wirkt wie ein riesiger Vergnügungspark, der für jedes Reisebudget etwas zu bieten hat: Vom Luxuspenthouse bis zum billigen Motelzimmer, von Black Jack und Poker bis zum einarmigen Banditen. Längst sind dies aber nicht mehr alleine die Attraktionen. Die Themenhotels die am „Strip“, dem Las Vegas Boulevard, wie auf einer Perlenkette aufgefädelt zu finden sind, übertrumpfen sich gegenseitig mit ihren Angeboten. So findet man „Caesar`s Palace“ mit römischer Einkaufsstraße, „Paris Las Vegas“ mit dem Eifelturm, „The Venetian“ in dem man mit Gondeln durch die Anlage fahren kann, das „Bellagio“ mit einem riesigen See auf dem Wasserspiele zu verschiedenster Musik aufgeführt werden. Dies sind aber nur ganz wenige, die wir uns angesehen haben. Um alles zu sehen würde nicht mal eine Woche ausreichen.

Wir hielten uns zwar ein paar Tage am Rand der Stadt auf einem Campingplatz mit Pool auf, nutzten den Tag zum Entspannen und am Abend versuchten wir uns dann auch mal an den Spielautomaten. Außer Erfahrung haben wir aber nichts gewonnen!!!

Am 17 Okt. konnten wir mit Agnes und Harold, die so wie wir seit 5 Monaten unterwegs sind, einen netten Abend in Las Vegas verbringen.

Und weiter geht’s mit unserer „Speed Turtle“ ins Death Valley.

Utah´s All-American Road „Scenic Byway 12“

https://drive.google.com/open?id=14nxWOcr8u3WpdnCl4ek5tm9bvrM&usp=sharing

Google Map`s:  Monument Valley in den Brice Canyon NP

Die nächsten Tage verbrachten wir mit den beiden Schweizern Thomas und Stefan.

Ab Escalante fuhren wir auf der Schotterpiste „Hole in the Rock“ (eine richtige Herausforderung für Speed Turtle) und liefen so manche Kilometer auf verschiedenen Trails zu abgelegenen Canyons. Darunter der „Zebra Slot“ der leider mit Wasser voll war. Mehr Glück hatten wir dann beim „Slot Canyon“ und beim „Spooky Canyon“. Dieser ist so eng, dass man sich schon seitlich durchzwängen muss und dies nur mit kleiner Konfektionsgröße schafft!!! Platzangst darf man nicht haben.

Ein Erlebnis waren auch die Mondnächte mit grandiosem Sternenhimmel.

Bei „Devils Garden“, einem Platz mit Steinformationen, die aussehen wie riesige Pilze, kamen dann die Fotografen so richtig in Form.

Auf der Rückfahrt nach Kanab machten wir noch beim „Kodachrom Basin“ State Park an der Cottonwood Road halt. Dieser ist bekannt für die „Chimneys“. Schornsteinähnliche Felstürme die durch verstopfte Quellen und Geysire, die dann durch Erosion wieder freigelegt wurden, entstanden sind.

Auch den „Cottonwood Canyon“ erwanderten wir mit Thomas und Stefan, bevor sich dann ab Kanab unsere Wege wieder trennten.

Zurück in Kanab, spielten wir noch bei der Lotterie um die Permits für die Wanderung zu den „Waves“ mit. Es dürfen nur 20 Personen jeden Tag (10 werden im Internet, 10 vor Ort verlost) in dieses grandiose Gebiet. Leider waren wir nicht dabei, so haben wir einen Grund nochmals wieder zu kommen!!

Unsere Reise ging weiter zum „Zion National Park“ den wir aber nur durchquerten. Es waren wiederum viele Menschen anwesend und wir hatten nun mal genug von vielen tollen Steinen. Wir brauchen ja auch weitere Gründe dieses tolle Land wieder mal zu besuchen.